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Pressemitteilungen

2011

  1. 02.12.2011 - Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern!

    Der bundesweite Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiiert wurde, hat Handlungsempfehlungen für die Entwicklung gesundheitsförderlicher Strategien in Kommunen veröffentlicht. Die Empfehlungen sind in einer neuen Ausgabe der BZgA-Fachheftreihe „Gesundheitsförderung KONKRET“ erschienen.

  2. 09.06.2011 - Gesundheitschancen für sozial Benachteiligte verbessern!

    Der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" ist mit seinem neuen Webportal, maßgeblich unterstützt durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), online gegangen. Seit dem 11. Mai 2011 stehen auf der Seite www.gesundheitliche-chancengleichheit.de aktuelle Informationen zu Aktivitäten, Ergebnissen und Expertise rund um die Themen gesundheitliche Ungleichheit und Prävention bereit.

2010

  1. 03.12.2010 - Gemeinsam Gesundheits- und Zukunftschancen von sozial benachteiligten Kindern stärken

    Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Kindern in Deutschland ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, unabhängig von der sozialen Lage der Eltern. Den meisten Kindern hierzulande geht es gut. 20 Prozent der Mädchen und Jungen wachsen jedoch unter schwierigen sozialen und gesundheitlichen Bedingungen auf. Die Situation ihrer Familien kann für sie zu einer Hürde für eine gute und gesunde Entwicklung werden. Wie die Gesundheits- und Verwirklichungschancen von Kindern und anderen Bevölkerungsgruppen in schwieriger sozialer Lage verbessert werden können, darüber beraten am Freitag und Samstag, 3./4. Dezember 2010, über 2.000 Teilnehmende aus Politik, Praxis und Wissenschaft auf dem 16. Kongress Armut und Gesundheit, dem größten Public Health Forum Deutschlands.

  2. 11.06.2010 - Aktive Jugendliche haben bessere Startchancen

    Ein Gesundheitsprogramm für Jugendliche setzt Maßstäbe: „BodyGuard“ vom Internationalen Bund (IB)  erhält als erstes Angebot bundesweit die Auszeichnung „Good Practice Programm“ vom Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Gesundheitsminister Jürgen Banzer, Vorsitzenden der HAGE e.V., werden die Urkunde am 11. Juni 2010 in Darmstadt überreichen.

2009

  1. 04.12.2009 - Gesundheit geht nur gerecht

    Armut macht krank: sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit festigt sich in frühen Lebensphasen und setzt sich über die Lebensspanne fort. Wie die Gesundheitschancen sozial Benachteiligter verbessert werden können, darüber beraten am Freitag und Samstag, 4./5. Dezember 2009, 1.800 Teilnehmende aus Politik, Praxis und Wissenschaft auf dem größten Public Health Forum Deutschlands.

  2. 13.10.2009 - Gesundheit auch im Alter fördern

    „Prävention lohnt sich in jedem Alter“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „Gerade eine älter werdende Gesellschaft braucht Erfolg versprechende Programme, damit sich Menschen gesund halten und bis ins hohe Alter aktiv bleiben können“. Auf der Regionalkonferenz der BZgA geht es deshalb am Donnerstag, 15. Oktober 2009 von 9.00 bis 15.15 Uhr in der URANIA Berlin darum, kommunale Strategien zu diskutieren, die gesundes und aktives Altern unterstützen.

  3. 22.09.2009 - Pool guter Praxis für mehr gesundheitliche Chancengleichheit wächst!

    Fast jedes fünfte  Kind in der Bundesrepublik wächst unter schwierigen materiellen und sozialen Bedingungen auf, so der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR-G) 2009. Und Armut macht krank: soziale Unterschiede bei der Verteilung gesundheitlicher Chancen festigen sich bereits in frühen Lebensphasen und setzen sich bis ins Erwachsenenalter hinein fort. Deshalb liegt hier laut SVR-G eine zentrale Herausforderung der Gesundheitspolitik. Prävention kommt bisher wenig bei sozial benachteiligen Menschen an. Angebote werden eher von den gesundheitsbewussten, gut situierten Menschen wahrgenommen. Damit sozial Benachteiligte nicht auf der Strecke bleiben, muss Gesundheit direkt in ihrem Alltag stattfinden. Dort wo die Menschen spielen, lernen, arbeiten, leben.

  4. 20.05.2009 - Starkes Armutsgefälle in Deutschland erfordert passgenaue lokale Handlungsansätze!

    Armut ist in Deutschland regional höchst unterschiedlich verteilt: Wie der aktuelle Armutsatlas des Paritätischen zeigt, reichen die Armutsquoten von 7,4 Prozent im Schwarzwald bis zu 27 Prozent in Vorpommern. Bundesweit liegt laut Atlas die durchschnittliche Armutsquote bei 14,3 Prozent. Insbesondere Erwerbslose, Alleinerziehende und Kinder sind von Armut betroffen.

2008

  1. 05.12.2008 - Ohne Gerechtigkeit keine Gesundheit!

    In welchem Zusammenhang stehen die Lebensverhältnisse zur Gesundheit der Menschen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des bundesweiten 14. Kongresses Armut und Gesundheit im Berliner Rathaus Schöneberg. Mehr als 1.700 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Praxis tauschen sich noch bis Samstag über bewährte und innovative Wege der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung aus.

  2. 26.11.2008 - Einladung Pressekonferenz 14. Kongress Armut und Gesundheit am 6. Dezember 2008

    Laut OECD ist die Armut in den vergangenen Jahren in keinem anderen Industriestaat so stark angestiegen wie in Deutschland. "Soziale Ungerechtigkeit tötet Menschen in großem Maßstab", formuliert die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrem aktuellen Bericht „Soziale Determinanten von Gesundheit“.

  3. 27.05.2008 - Gute Praxis zur Förderung von Kindergesundheit

    Heute hat das Bundeskabinett seine „Strategie zur Förderung der Kindergesundheit“ verabschiedet. Chancengleichheit für alle Kinder, unabhängig von sozialer Herkunft oder Kulturkreis, wird als Ziel benannt. Frühe und aufsuchende Hilfen sollen verstärkt Familien in belasteten Lebenslagen erreichen, so die Bundesregierung. Im gestern von UNICEF vorgelegten Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland wird die schwierige Situation von Ein-Eltern-Familien betont. Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ stellt Angebote vor, die sich genau an solche Zielgruppen richten.

  4. 26.05.2008 - Armut an Chancen größtes Problem

    Gestern veröffentlichte die EU-Kommission den Bericht zum Sozialschutz mit Daten zur Kinderarmut in Europa. Bei der Quote der Armutsgefährdung liegt Deutschland auf dem viertbesten Platz, bei der Bekämpfung von Kinderarmut im EU-Mittelfeld. Auf den direkten Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit weist Carola Gold von der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ hin.

  5. 20.05.2008 - Gesundheitsförderung gerade auch für Arme

    Der jüngst in Ausschnitten vorgestellte Ar­muts- und Reichtumsbericht der Bun­des­re­gie­rung bezeichnet Ar­beits­lo­se und Allei­nerziehende mit ihren Kin­dern als be­son­ders von Ar­mut bedroht und be­trof­fen. Mit dem Ar­mutsrisiko so­zi­al benachteiligter Grup­pen geht auch ein höheres Krankheits- und Unfallrisiko einher. Wissenschaftliche Stu­di­en zei­gen ei­ne bis zu 14 Jahren kürzere Le­bens­er­war­tung bei guter Ge­sund­heit von Menschen in der unteren Einkom­mensschicht im Vergleich zur oberen Einkom­mensschicht. Auch die meisten Krank­heit­en und gesundheitsgefährdenden Verhaltensweisen kom­men auf­grund ihrer so­zi­alen La­ge bei armen Menschen häufiger vor.

  6. 31.01.2008 - Aufklärung allein reicht nicht

    Die erste gesamtdeutsche Verzehrsstudie zeigt, in welchen Bereichen Präventionsanstrengungen stärker konzentriert werden müssen. Aufklärung allein reicht nicht. Menschen in schwierigen Lebenslagen wie Arbeitslose, Ein-Eltern- oder Flüchtlingsfamilien brauchen zusätzliche Unterstützung. Wer schon mit einem besonders belastenden Alltag zu kämpfen hat, bedarf neben der Verbesserung der Lebenssituation spezieller Präventionsangebote, damit gut gemeinte Botschaften auch dauerhaft im Alltag umsetzbar sind.

2007

  1. 01.12.2007 - Resolution zum Präventionsgesetz vom 13. Kongress Armut und Gesundheit

    Der 13. Kongress Armut und Gesundheit mit über 1.800 Teilnehmer/innen repräsentiert eine starke, lebendige Prävention mit entwickelten Methoden der Intervention und Qualitätssicherung. Der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten zeigt ebenso, wie Modellprojekte der gesetzlichen Krankenkassen (z.B. Gesund Aufwachsen) und wie die Quartiersmanagements im Programm Soziale Stadt die Vielfalt, Potenz und Dynamik dieses zukunftweisenden Feldes der Gesundheitspolitik.

  2. 30.11.2007 - Ohne gesellschaftliche Teilhabe keine Gesundheit

    Welche Strategien der Gesundheitsförderung sind nötig, um die gesellschaftliche Teilhabe sozial benachteiligter Menschen und damit auch ihre Gesundheit zu stärken? Diese Frage steht im Mittelpunkt des bundesweiten 13. Kongresses Armut und Gesundheit im Berliner Rathaus Schöneberg. Mehr als 1.600 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Praxis tauschen sich noch bis Samstag über besonders bewährte und innovative Wege der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung aus.

  3. 30.11.2007 - Beispiel guter Praxis: Eltern AG

    Eltern in sozial benachteiligten Lebenslagen werden von den meisten Beratungs- und Jugendhilfeangeboten nur schlecht erreicht. Das Präventionsprogramm ELTERN-AG der Magdeburger Akademie für Praxisorientierte Psychologie e.V. will hier Abhilfe schaffen und durch Wissensvermittlung, Stressmanagement und soziales Lernen die Erziehungskompetenzen der Eltern verbessern. Grundlage des Programms ist ein eigens entwickelter Empowerment-Ansatz: Die Eltern werden ermutigt, ihre Ressourcen als Erziehende zu erkennen, ihre eigenen Fähigkeit zur Bewältigung des Erziehungsalltages zu nutzen, auftretenden Alltagsstress zu reduzieren und die Entwicklung ihres Kindes positiv zu beeinflussen. Besondere Merkmale des Projektes sind Niedrigschwelligkeit, Randgruppenbezug sowie Vorbeugung.

  4. 30.11.2007 - Fakten zur gesundheitlichen Ungleichheit in Deutschland

    Jedes fünfte Kind wächst mit erheblichen psychosozialen Belastungen auf. Dies stellt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Situation im Gesundheitswesen 2009 fest. Zudem seien 15 bis 20 Prozent der Kinder von relativer Armut und allen daraus folgenden Schwierigkeiten und Defiziten an Teilhabe betroffen, so der Bericht.

  5. 02.11.2007 - Eltern unterstützen - benachteiligten Kindern helfen

    In überforderten Familien wachsen überforderte Kinder heran, hat die World Vision-Studie „Kinder in Deutschland 2007“ jüngst festgestellt. Jedes zehnte Kind lebt danach in einer akuten Risikolage, die durch Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Armut, fehlende elterliche Zuwendung oder gar Gewalt geprägt ist. Schon Acht- bis Elfjährige erleben sich als perspektivlos, so die Studie. „Wir müssen die Spirale aus Überforderung und Resignation durchbrechen. Angebote der Gesundheitsförderung können einen wichtigen Beitrag dazu leisten“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für den Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“.

  6. 17.10.2007 - Gesundheitsförderung für benachteiligte Kinder

    Anfang der Woche hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf die besonderen gesundheitlichen Probleme von sozial benachteiligten Kindern aufmerksam gemacht: häufigere Fehlernährung, geringere Beweglichkeit und verstärkt psychische Belastungen. Wie hier Projekte gezielt ansetzen können, zeigt die Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de mit einer im Oktober komplett überarbeiteten Datenbank. Sie stellt bundesweit über 1.000 bestehende Angebote im Kurzprofil vor. Mehr als 60 Beispiele guter Praxis werden in ausführlichen Portraits gezeigt.

  7. 24.08.2007 - Aktuelles zu gesundheitlicher Chancengleichheit

    Die Europäische Union hat 2007 zum "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle" erklärt. Doch gerade im Hinblick auf die Gesundheit sind die Chancen in Europa wie auch in Deutschland noch sehr ungleich verteilt: Wer arm oder in anderer Hinsicht sozial benachteiligt ist, hat ein doppelt so hohes Risiko zu erkranken oder einen Unfall zu erleiden. Die Lebenserwartung ist bis zu zehn Jahre geringer, wie wissenschaftliche Erhebungen zeigen.

  8. 16.08.2007 - Beispielhafte Gesundheitsförderung für Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen

    Was haben Alleinerziehende, Familien mit sehr geringem Einkommen, Arbeitslose, Flüchtlinge und Wohnungslose gemeinsam? Sie alle leben in sozial schwierigen Lebenslagen. Ihr Risiko zu erkranken oder einen Unfall zu erleiden ist im Vergleich zu Menschen ohne diese Belastungsfaktoren doppelt so hoch. Auch Angebote der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung erreichen sie bisher deutlich seltener als die übrige Bevölkerung. Hier setzt die Arbeit des nationalen Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ an.

  9. 18.01.2007 - Regionale Knoten jetzt in allen 16 Bundesländern

    Der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" hat seine regionalen Strukturen erfolgreich komplettiert: In den vergangenen Monaten nahmen in Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz regionale Kontaktstellen die Arbeit auf. Mit dem Startschuss für den Regionalen Knoten Saarland zum Jahresanfang 2007 sind nun sämtliche Bundesländer abgedeckt.

2006

  1. 11.12.2006 - Erfolgreich Gesundheit bei sozial Benachteiligten fördern.

    Forderungen nach einer konsequenten Qualitätsorientierung im Gesundheitsbereich sind nicht nur in Bundestagsdebatten zur aktuellen Reform zu hören. Gütekriterien werden sowohl für Pillen und Pflegeleistungen als auch für Projekte zur Gesundheitsförderung verstärkt diskutiert. Die Gesetzlichen Krankenkassen haben dazu einen eigenen „Leitfaden Prävention“ formuliert. Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ geht noch einen Schritt weiter: Er präsentiert auf der Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de eine ständig wachsende Zahl von beispielhaften Projekten, die Kriterien für gute Praxis erfüllen. Grundlage von „Good Practice“ sind ein Katalog von zwölf transparenten Kriterien, ein mehrstufiger Auswahlprozess und Kontaktstellen auf Landesebene. Ziel ist, durch die Vorstellung von Beispielen guter Praxis zur Nachahmung anzuregen und zur weiteren Qualitätssteigerung beizutragen.

  2. 04.12.2006 - Gesundheitspolitik mehr auf Bedürftige ausrichten

    "Gesundheits-, Sozial- und Bildungspolitik müssen sich mehr auf diejenigen konzentrieren, die es besonders nötig haben", forderte eine Sozialarbeiterin auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses am Wochenende im vollbesetzten Willy-Brandt-Saal des Schöneberger Rathauses. Damit brachte sie auf den Punkt, was 1.800 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Praxis zuvor in mehr als 60 Einzelveranstaltungen zwei Tage lang kontrovers diskutiert hatten: Wo soll vor allem angesetzt werden, um in die Gesundheit der Bevölkerung und eine bessere Versorgung besonders Bedürftiger zu investieren?

  3. 01.12.2006 - "Mehr gebündelte Maßnahmen für die Gesundheit von Benachteiligten nötig"

    1.800 Teilnehmer/innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutieren noch bis Samstag wirksame Konzepte der Gesundheitsförderung in Deutschland. Im Mittelpunkt des 12. Kongresses „Armut und Gesundheit“ im Berliner Rathaus Schöneberg stehen Verbesserungen für sozial benachteiligte Gruppen der Bevölkerung. „Die Gesundheitspolitik allein kann nicht heilen, was an Problemen in anderen Bereichen wie der Sozial-, Wirtschafts- und Bildungspolitik mit verursacht wird. Es sind mehr gebündelte Maßnahmen für die Gesundheit gerade von Benachteiligten nötig“, erklärte Professor Rolf Rosenbrock vom Wissenschaftszentrum Berlin und Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

  4. 01.12.2006 - Statements zum 12. Kongress Armut und Gesundheit

    Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten ist seit Jahren ein wichtiger Themenschwerpunkt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Wir wissen, dass wir es hierbei mit einem zunehmenden gesellschaftlichen Problem zu tun haben. Männer und Frauen des unteren Einkommensviertels haben eine um ca. 7 Jahre kürzere Lebenszeit als diejenigen des oberen Einkommensviertels. Und sie haben zusätzlich eine deutlich kürzere Lebenszeit in Gesundheit und ohne Behinderung. Die gesundheitlichen Unterschiede beginnen bereits in der Kindheit. Von fast allen Krankheiten sind Kinder aus Familien in schwierigen Lebenslagen häufiger betroffen. So ist der Anteil der Jugendlichen mit einem Risiko für Essstörungen bei niedrigem sozioökonomischem Status mit 27,6 Prozent fast doppelt so hoch wie in der oberen Sozialschicht (15,5 Prozent). Kinder aus Migrantenfamilien und mit niedrigem Sozialstatus bewegen sich 2-3mal seltener sportlich als Kinder, die diesen Hintergrund nicht haben. Hier benötigen wir Projekte und Regelangebote, die Gefährdungen früh erkennen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen kompetent fördern.

  5. 30.11.2006 - Fachveranstaltung vom BKK Bundesverband und von Gesundheit Berlin

    „In diesen gesundheitspolitisch stürmischen Zeiten dürfen wir nicht vergessen, dass es in Deutschland leider immer mehr Menschen gibt, die unter Armut und Ausgrenzung mit all ihren Folgeerscheinungen leiden. Und die geplante Gesundheitsreform wird mit ihrer Kosten- und Beitragssteigerung deren Situation noch weiter belasten. Gesundheitliche Chancengleichheit ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns alle angeht.“ Mit diesen Worten eröffnete K.-Dieter Voß, Vorstand beim BKK Bundesverband, die heutige Satellitenveranstaltung zum Kongress „Armut und Gesundheit“.

  6. 09.11.2006 - "Gesundheitliche Chancengleichheit muss zum Leitbild werden"

    40 Partner des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ (www.gesundheitliche-chancengleichheit.de), in dem sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, die Bundesvereinigung für Gesundheit, die Landesvereinigungen und -zentralen für Gesundheit, die Ärzteschaft, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Wohlfahrtsverbänden zusammengefunden haben, nehmen das vierte Kooperationstreffen am 10. November 2006 in Köln zum Anlass für eine gemeinsame Erklärung...

  7. 09.11.2006 - Kooperationsverbund erweitert

    Angesichts zunehmender Armut in Deutschland und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen ist nach Ansicht des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ eine weitere Akzentverschiebung in der Politik erforderlich: Gesundheitliche Chancengleichheit darf nicht nur Aufgabe des Gesundheitsbereichs sein, sondern muss auch andere Politikfelder einschließen. Dies erklärten die Partner anlässlich der Erweiterung des Kooperationsverbundes bei einem Treffen in Köln. Initiiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beteiligen sich am Kooperationsverbund Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, Ärzteorganisationen, die Landesvereinigungen und die Bundesvereinigung für Gesundheit und zahlreiche weitere Akteure.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.