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Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

Gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland verbessern und die Gesundheit von Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen stärken - das sind die Leitziele des bundesweiten Kooperations­verbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. Dem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiierten und unterstützten Verbund gehören mittlerweile 55 Organisationen an. Schwerpunktthemen des Verbundes sind Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, bei Arbeitslosen, bei Älteren und im Quartier.

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Fachinformation Kooperationsverbund

Im Fokus

Gesundheitsförderung und Prävention rund um die Geburt

Ein integrierter Handlungsleitfaden

Andrea Möllmann, Gesundheit Berlin-Brandenburg, Danielle Dobberstein, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Eine frühe Un­ter­stüt­zung von Fa­mi­lien in belastenden Le­bens­la­gen - ide­a­ler­wei­se von der Schwan­ger­schaft an - verbessert die Chan­cen für ei­ne gute und gesunde Ent­wick­lung von Kin­dern. Der Regionale Kno­ten Ber­lin hat vor diesem Hintergrund in Zu­sam­men­ar­beit mit Ber­li­ner Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten ei­nen integrierten Hand­lungs­leit­faden „Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on rund um die Ge­burt“ entwickelt.

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Aktuelle Artikel

Nicht erkrankt und doch betroffen

15.05.2012 – Dagmar Johannes, BKK Bundesverband GbR

Menschen mit De­menz wer­den über­wie­gend durch ih­re An­ge­hö­ri­gen ge­pflegt. Damit diese die anstrengende Betreuungsarbeit über längere Zeit leis­ten kön­nen, brau­chen sie konkrete Unterstützungsangebote. Drei Projekte mit ge­nau die­ser Zielrichtung hat der BKK Bundesverband mit dem Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ im Rahmen des 17. Kongresses „Ar­mut und Ge­sund­heit“ am 8. März 2012 in Ber­lin aus­ge­zeich­net.

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Benachteiligung im Gesundheitssystem

14.05.2012 – Prof. Dr. Gerhard Trabert, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.

Be­las­tung­en durch Zu­zah­lung­en und Eigenbeteiligungen, wel­che vermehrt auch den Mit­tel­stand be­tref­fen, die „Entsolidarisierung“ des Ge­sund­heitssystems und Absätze der Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung bei Menschen in Wohnungslosigkeit waren Themen auf dem 17. Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit.

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Gesundheitsförderung auf Augenhöhe?!

11.05.2012 – Petra Hofrichter, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V., Wiebke Sannemann, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheits­förderung e.V.

Web 2.0 und Social Me­dia sind Schlagworte so­wohl für ei­ne Rei­he von interaktiven Ele­men­ten und digitalen Me­di­en als auch Tech­no­lo­gien im In­ter­net. Aber wie kom­men Web 2.0 und Social Me­dia mit Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on zu­sam­men? Wie wer­den diese Me­di­en bis­her in diesem Feld genutzt? Welche Mög­lich­keit­en zur zielgruppengerechten An­spra­che und Beteiligung gibt es?

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Strukturelle Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung Gefangener

08.05.2012 – Dr. Heino Stöver, Fachhochschule Frankfurt, Institut für Suchtforschung

Die Ge­sund­heitsfürsorge für die Gefangenen liegt in der Verantwortung der Justizvollzugsbehörden. An die Stel­le von Ei­gen­ver­ant­wort­lich­keit und Selbst­be­stim­mung in der Herstellung und Er­hal­tung von Ge­sund­heit tre­ten die Für­sor­ge der An­stalt und die Verpflichtung des Gefangenen, die not­wen­di­gen me­di­zi­ni­schen Maß­nah­men zu un­ter­stüt­zen.

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Blick in die Praxis

Neues Good Practice-Angebot

Mu­sik und Ge­sund­heits­för­de­rung ste­hen auf den ers­ten Blick in kei­nem di­rek­ten Zu­sam­men­hang. Dass sie aber trotz­dem ei­ne er­folg­rei­che Ver­bin­dung ein­ge­hen kön­nen, zeigt das Pro­jekt Su­per­klas­se, das 2009 im Ham­bur­ger Stadt­teil Lurup, ei­nem För­der­ge­biet des Bund-Länder-Pro­gramms „So­zia­le Stadt“, als Pi­lot­pro­jekt ent­stan­den ist und von 2010 bis 2012 in drei wei­te­ren Stadt­tei­len mit be­son­de­rem Ent­wick­lungs­be­darf in Ham­burg rea­li­siert wird. Da­bei set­zen sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler, ins­be­son­de­re aus so­zi­al be­nach­tei­lig­ten Fa­mi­lien, in­ten­siv mit der Fra­ge aus­ei­nan­der, was sie brau­chen, um sich wohl­zu­füh­len und ein ge­sun­des Le­ben zu füh­ren.

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Überblick mit der Praxisdatenbank

Gesundheitteams vor OrtDie bundes­weite Praxis­daten­bank „Gesundheits­förderung bei sozial Benachteiligten“ gibt einen Überblick über die vielfältigen Angebote der Gesundheits­förderung, die sich an sozial benachteiligte Ziel­gruppen wenden. Angebote guter Praxis (Good Practice) und weitere interessante Neu­einträge in der Daten­bank finden Sie hier:

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Neueste Einträge in die Praxisdatenbank

Präventionsprojekt Glücksspiel
Die Kampagne hat das Ziel, möglichst umfassend über das Thema Glücksspiel und die Gefahren einer…

Na klar - unabhängig von Alkohol und anderen Suchtmitteln
Die Suchtprävention soll eine Gemeinschaftsaufgabe sein, an der Akteure aus verschiedenen…

Daidalos
Projektträger: Ernährungsinstitut KinderLeicht, München Referat für Gesundheit und Umwelt,…

Offene Bewegungsgruppe
Projektträger: KinderLeicht e.V., München Referat für Bildung und Sport,…

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.