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Heft 2-2012: Vorgeburtliche Untersuchungen

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Dieser Artikel ist vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Wir stellen den Artikel jedoch hier im Archiv weiterhin als PDF-Dokument zur Verfügung. Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen.

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Titel

FORUM Sexualaufklärung Heft 2-2012: Vorgeburtliche Untersuchungen

Schutzgebühr
keine

Medienart

Broschüre, DIN A4, 56 Seiten

Inhalt/Abstract

Vor genau fünf Jahren ist in der Reihe FORUM das Themenheft "Pränataldiagnostik" erschienen. Seitdem haben sich politisch Verantwortliche, Gesetzgeber, Verbände und die mit vorgeburtlicher Diagnostik befassten Professionen intensiv mit diesem komplexen und sozialethisch relevanten Feld auseinandergesetzt.

Das hat unter anderem zu verschie denen neuen gesetzlichen Regelungen in diesem Kontext geführt. Das Gendiagnostikgesetz wurde geschaffen und das Schwangerschaftskonfliktgesetz verändert, um verantwortliche Verfahrensweisen im Rahmen von Pränataldiagnostik zu institutionalisieren und weitestmöglich sicher zustellen. Außerdem ist das Gesetz über die begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Kraft getreten.

Wie die neuen gesetzlichen Vorgaben des Schwangerschaftskonfliktgesetzes zur Beratung und Begleitung schwangerer Frauen in der Praxis umgesetzt werden, untersuchte ein wissenschaftliches Forschungsprojekt der Forschungsstelle Ethik an der Universität in Köln. Die Ergebnisse dieser Forschung stehen am Beginn dieses Heftes.

Im Zentrum aller Bemühungen steht immer wieder die Frage, wie die Zusammenarbeit der Fachgebiete Gynäkologie, Pränataldiagnostik und psychosoziale Beratung verbessert werden kann, um der schwangeren Frau beziehungsweise dem Paar möglichst frühzeitig Informationen und Hilfen zur Verfügung zu stellen. Hierum geht es im zweiten Beitrag, der das Modellprojekt "Beratung bei Pränataldiagnostik" aus Baden-Württemberg vorstellt sowie im dritten Artikel, dem eine Studie zur interdisziplinären Versorgungssituation Schwangerer zugrunde liegt und dessen Autorin auch die veränderte Rolle der Hebammen in diesem Kontext analysiert.

Die beiden anschließenden Abhandlungen beschäftigen sich mit Veränderungen durch die neuen Vorschriften zu vorgeburtlichen Untersuchungen und Beratungen: zum einen im gynäkologischen Alltag, zum anderen in der pränataldiagnostischen Praxis. Die aufgezeigten Herausforderungen liegen nahe beieinander, vor allem die Mehrbelastung, der die zeitlichen und finanziellen Ressourcen noch nicht angepasst wurden. Der Artikel "Kinderwunsch bei genetischer Vorbelastung" gibt einen genauen Einblick in den humangenetischen Alltag, wirft Fragen auf, mit denen sich ein Paar mit auffälligem Befund konfrontiert sehen kann und skizziert Ansätze genetischer Diagnostik und Therapie.

Anschließend werden grundlegende Fragestellungen zu vorgeburtlichen Untersuchungen aus moraltheologischer, sozialethischer und philosophischer Perspektive erörtert.

Am Schluss dieses FORUM berichtet die BZgA über ihren gesetzlichen Auftrag und die Entwicklung von Medien und Maßnahmen rund um das Themenfeld "Vorgeburtliche Untersuchungen".