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Forschung und Praxis der Sexualaufklärung und Familienplanung

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männer leben - Vertiefungsbericht

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Dieser Artikel ist vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Wir stellen den Artikel jedoch hier im Archiv weiterhin als PDF-Dokument zur Verfügung. Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen.

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Titel

männer leben - Vertiefungsbericht

Band 27

Schutzgebühr
keine

Thema/Gegenstand

Studie zu Lebensläufen und Familienplanung - Vertiefungsbericht

Medienart

Broschüre, 283 Seiten, 17x24 cm

Inhalt/Abstract

Rückläufige Geburtenraten und der damit verbundene demografische Wandel wurden in den letzten Jahren in Deutschland heftig diskutiert. Schon 1998/99 beauftragte die BZgA die Studie „frauen leben. Eine Studie zu Lebensläufen und Familienplanung". Ihr lag ein umfassendes Verständnis von Familienplanung im Sinne von Lebensplanung zugrunde.Die Ergebnisse der Untersuchung und ihre Diskussion machten u. a. auch eines deutlich: Den Blick beim Thema „Familienplanung" ausschließlich auf Frauen zu richten führt zueiner verkürzten Perspektive, die die Beteiligung von Männern an Familienplanung und-gründung ignoriert.

Vor diesem Hintergrund gab die BZgA 2001 die Folgestudie „männer leben" in Auftrag:1.503 Männer im Alter zwischen 25 und 54 Jahren wurden zu ihren Einstellungen und Wahrnehmungen im Hinblick auf „Familienplanung" befragt. Ebenso wie die Studie „frauenleben" verknüpft „männer leben" quantitative Methoden mit qualitativen zu einem umfassenden Forschungsdesign, das die biografische Perspektive und sozialräumlich bedingte Unterschiede mit einschließt, ebenso wie subjektive und milieuspezifische Sichtweisen.

Bereits 2004 wurden die Ergebnisse der quantitativen Befragung in einem Basisbericht veröffentlicht.Die vorliegende Publikation integriert die qualitative Befragung und zeigt anhand weiterer Auswertungen zu speziellen Themen vertiefende Einsichten in die Ent-scheidungswege von Männern, wenn es um Fragen der Familiengründung, des Geburtenaufschubs, des Kinderwunsches oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Aufgrund des von „frauen leben" abgeleiteten Forschungsdesigns war es möglich, Ergebnisse beider Studien aufeinander zu beziehen und Aushandlungsprozesse in Partnerschaftenzu rekonstruieren.

Auch die Ergebnisse der BZgA-Studie „Heiratswunsch und Familiengründung bei Frauen und Männern mit Hochschulabschluss" wurden zur vertiefenden Analyse hinzugezogen.Das Datenmaterial aus „frauen leben" und „männer leben" hatte gezeigt, dass Hochschulabsolventinnen und -absolventen besondere Charakteristika aufweisen: Sie werden z. B.zu einem späteren Zeitpunkt Eltern als andere Bildungsgruppen und bei ihnen ist „endgültige Kinderlosigkeit" überproportional verbreitet.

Die Auswertung und der Vergleich des Datenmaterials aus drei Untersuchungen gibt Aufschluss über die Motive und Rahmenbedingungen, die auf das Familienplanungsverhaltenvon Frauen und Männern einwirken. Die Erkenntnisse liefern wichtige Impulse für diezielgruppenspezifische Konzepterstellung und Anregungen für die Praxis, z.B. für die Beratungsarbeit im Bereich Familienplanung und Schwangerenberatung.

(Stichwörter für Suchfunktion: frauenleben männerleben)