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Forschung und Praxis der Sexualaufklärung und Familienplanung

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Band 10: Jugendliche Medienwelt - Sexualität und Pornographie

PDF-Dokument

Dieser Band ist vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Wir stellen dieses Heft hier aber weiterhin als Archivpublikation im PDF-Format zur Verfügung. Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen.

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Titel

Band 10: Jugendliche Medienwelt - Sexualität und Pornographie

Schutzgebühr
keine

Thema/Gegenstand

Der vorliegende Band vermittelt einen Überblick über das Themenfeld Jugendliche und Mediennutzung hinsichtlich des Gefährdungspotentials durch pornographische Inhalte.

Auflage: Juni 1998

Medienart

Broschüre, 106 Seiten

Inhalt/Abstract

Mit Band 10 der Fachheftreihe legt die BZgA eine Untersuchung zum Thema "Pornographie und Jugendmedien" vor.

Die Autoren H. Knoll und Andreas Müller klären in einem ersten Kapitel den Begriff "Pornographie" hinsichtlich seiner Inhalte und Ansichten. Dazu werden neben den Definitionen in Lexika und Handbüchern auch staatliche Vorgaben und juristische Belege ausgewertet. In den nachfolgenden Kapiteln werden Printmedien und visuelle Medien, die sich entweder dezidiert an Jugendliche wenden oder aber Jugendlichen zumindest zugänglich sind, auf pornographische Inhalte hin analysiert. Der Anhang beinhaltet neben Angaben zur verwerteten Literatur weiterführende Empfehlungen, Gesetzestexte und ein umfangreiches Adressenverzeichnis.

Einen Schwerpunkt legen die Autoren auf den vielschichtigen Aspekt "Wirkungsmechanismen" des Pornographiekonsums in den Medien. In der Untersuchung kommen sie zu dem Ergebnis, dass bisher tabuisierte Bereiche von Sexualität durch einen Wertewandel zu einem neuen gesellschaftlichen Konsens führen können. Geht man davon aus, dass Normen und Werte im Laufe der Zeit einem Wandel unterliegen, ist ihr Rat zu einem bedenkenden Umfang mit Pornographie durchaus überzeugend.

Die vorliegende Studie klammert die theoretische Diskussion aus, zieht aber politisch relevante Schlüsse. Die Autoren plädieren für die gesellschaftliche Selbstregulation im Sinne von pluralistischen Einstellungen und Verhaltensweisen. Sie fordern dazu auf, die Diskussion um Pornographie und Jugendschutz auch und vermehrt pluralistisch-gesellschaftlich zu führen und weniger monolithisch-staatlich.