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Forschung und Praxis der Sexualaufklärung und Familienplanung

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Band 02: Familienplanung und Sexualpädagogik in den neuen Bundesländern

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Titel

Band 02: Familienplanung und Sexualpädagogik in den neuen Bundesländern

Bestellnummer
13300002

Schutzgebühr
keine

Thema/Gegenstand

Entwicklung der Familienplanung und Bevölkerungspolitik, Geschichte und Struktur der Sexualpädagogik und -erziehung der DDR in den Jahren 1949 bis 1989 sowie aktuelle Aufgaben und Inhalte sexualpädagogischer Arbeit nach der politischen Wende

Medienart

Broschüre, 124 Seiten

Inhalt/Abstract

Die Expertise ist in sechs Kapitel gegliedert. Die drei ersten widmen sich historischen Aspekten der Sexualerziehung. Kapitel 4 und 5 beschäftigen sich mit aktuellen Entwicklungen. Kapitel 6 enthält eine Liste mit KooperationspartnerInnen in den neuen Bundesländern und neben der üblichen Liste ausgewerteter Literatur eine umfangreiche Bibliografie "Sexuologie in der DDR".

Eine ausführliche Retrospektive verdeutlicht aktuelle Entwicklungen, die durch die politische Wende verursacht wurden. Historisch gewachsene Strukturen erwiesen sich nach der Integration der DDR in die Bundesrepublik Deutschland als Fundament und Anknüpfungspunkt für ein gemeinsames Handlungskonzept in Ost und West, und dieses Potential wird inzwischen für diverse Projekte und Initiativen genutzt.

Eine Verstärkung innovativer, sexualpädagogischer Angebote würde nach Stumpe und Weller der Gefahr neuer Konformismen vorbeugen. Sie setzt inhaltlich-konzeptionelle und strukturbestimmende Komponenten voraus, die sich über eine fundierte Aus- und Weiterbildung sexualwissenschaftlicher und sexualpädagogischer Fachkräfte anvisieren lassen. Interdisziplinäre und -institutionelle Zusammenarbeit in der sexuologischen Forschung und Praxis sind nach Stumpe und Weller ebenso erforderlich wie eine intensivere Kooperation mit den europäischen Nachbarländern.

Aktuelle Aufgaben und Inhalte
Die gesellschaftlich-historischen Ursachen der Tabuisierung von Sexualität verlieren ihre Bedeutung nur langsam. Nach wie vor ist es die vordringliche Aufgabe von Wissenschaft und Praxis, einen Aufklärungsauftrag umzusetzen, der sowohl emotionale und libidinöse Funktionen der Sexualität als auch gesellschaftliche und psychosoziale Aspekte umfasst.
Die Überwindung inhaltlicher Einseitigkeit setzt ein ganzheitliches Konzept voraus, in dem Sexualpädagogik über das traditionelle Anliegen sexueller Aufklärung hinausgeht und stärker in die Konzeption sozialer Arbeit integriert ist.