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Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung

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Band 39: Die Rolle der Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit bei der Gesundheitsförderung von sozial benachteiligten Menschen - Eine Projektdokumentation

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Dieser Artikel ist vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Wir stellen den Artikel jedoch hier im Archiv weiterhin als PDF-Dokument zur Verfügung. Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen.

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Titel

Band 39: Die Rolle der Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit bei der Gesundheitsförderung von sozial benachteiligten Menschen - Eine Projektdokumentation

Schutzgebühr
keine

Medienart

Broschüre, Broschüre, 165x240 mm, 103 Seiten

Inhalt/Abstract

Ein zentrales Thema der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist seit vielen Jahren die Förderung von Lebenskompetenzen. Durch die Förderung von Lebenskompetenzen sollen Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Verhalten so zu gestalten, dass die Gefahr des Auftretens von Krankheiten vermindert und Gesundheit gestärkt wird. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die BZgA-Kampagne „Kinder stark machen". Selbst- wirksamkeit und Achtsamkeit sind Lebenskompetenzansätze aus der Gesundheitspsychologie. Es ist wissen- schaftlich gut belegt, dass durch die Steigerung von Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit Gesundheit gefördert wird. Das vorliegende Fachheft stellt ein Forschungsprojekt dar, welches untersucht hat, ob die Ansätze der Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit auch in der Arbeit mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen wirksam sind.

Menschen in schwierigen Lebenssituationen wie z.B. Langzeitarbeitslose oder Wohnungslose haben ein wesentlich größeres Risiko zu erkranken, eine kürzere Lebenserwartung und zeigen besonders häufig gesundheitsschädliche Verhaltensweisen. Gleichzeitig sind sie durch Gesundheitsförderungs- und Präven- tionsmaßnahmen schwerer zu erreichen. Das Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) der Uni- versität Koblenz-Landau hat in Zusammenarbeit mit der BZgA unter der Leitung von Frau PD Dr. Gabriele E. Dlugosch Expertinnen und Experten, Fachkräfte aus der Arbeit mit sozial Benachteiligten und Menschen in sozial schwierigen Lebenssituationen selbst innerhalb eines methodisch aufwändigen wissenschaftlichen Forschungsdesigns befragt. Die Auswertungsergebnisse wurden in einer Fachkonferenz präsentiert und bewertet.

Alle befragten Gruppen kommen in großer Mehrheit zu dem Ergebnis, dass Selbstwirksamkeit und Achtsam- keit wichtige Ressourcen für Menschen in schwierigen Lebenslagen sind, die es zu fördern gilt. Allerdings sollten diese Ansätze nicht isoliert z.B. im Rahmen von Kursangeboten eingesetzt werden, sondern in bereits bestehende Angebote und Maßnahmen integriert werden, die Menschen in schwierigen Lebenslagen bereits aufsuchen und die ihnen vertraut sind.