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Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung

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Band 35: Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen

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Dieser Artikel ist vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Wir stellen den Artikel jedoch hier im Archiv weiterhin als PDF-Dokument zur Verfügung. Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen.

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Titel

Band 35: Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen

Schutzgebühr
keine

Thema/Gegenstand

Stand der Forschung zu psychosozialen Schutzfaktoren für die Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen
Sichtung der Literatur zu psychosozialen Schutzfaktoren im Kindes- und Jugendalter
Erstellung einer systematischen, synoptischen und allgemeinverständlichen Beschreibung des Forschungsstandes

Medienart

Broschüre, 184 Seiten

Inhalt/Abstract

Risikofaktorenmodelle spielen in der Medizin und Gesundheitsversorgung seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Als gesundheitliche Risikofaktoren gelten dabei Merkmale, von denen angenommen wird, dass sie die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Erkrankungen erhöhen.

Eines der ersten „Schutzfaktorenmodelle" ist Antonovskys Salutogenesemodell. Neben der Frage „Was macht krank?" thematisiert es die gesunderhaltende Lebensweise. Inzwischen beschäftigt sich die wissenschaftliche Forschung intensiv mit Schutzfaktoren, vor allem im Hinblick auf gesundheitliche Schutz-, Protektiv- und Resilienzfaktoren. Das Wissen um die schützende Wirkung solcher Faktoren trägt zur Planung und Fundierung von Präventionsmaßnahmen bei. Eine besondere Rolle spielen dabei psychische und soziale Schutzfaktoren der Gesundheit. Diese Forschung hat insbesondere die Entwicklungspsychologie und die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie stimuliert und zur Entwicklung von Maßnahmen zur „Stärkung" von Kindern und Jugendlichen beigetragen.

Eine zunehmende Zahl von Familien oder familienähnlichen Lebensformen, in denen Kinder aufwachsen, ist von der fortschreitenden Armutsentwicklung bedroht. In der Komplexität moderner Lebenswelten in Industrienationen sind geschützte Entwicklungsräume von Kindheit und Jugend seltener. Dies erschwert die Sozialisation und stellt hohe Anforderungen an Kinder und Jugendliche, z.B. in der Entwicklung reflexiver Fähigkeiten, emotionaler, sozialer und kognitiver Kompetenzen. Die tief greifenden Veränderungen moderner Kinderwelten verdeutlichen die besondere Relevanz der Forschung zu psychischen und psychosozialen Schutzfaktoren gerade im Kinder- und Jugendlichenbereich.

Da bislang keine systematische, synoptische und allgemein verständliche Beschreibung des Forschungsstandes für Kinder und Jugendliche vorliegt, gab die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beim Institut für Psychologie der Albert-Ludwig-Universität Freiburg eine Studie - für die Reviews zu Schutz- und Resilienzfaktoren der Jahre 1995-2006 ausgewertet wurden - in Auftrag, die diese Lücke schließen soll. Gleichzeitig soll sie der BZgA als wissenschaftliche Grundlage zur Weiterentwicklung der Gesundheitsaufklärungskonzepte im Bereich Kinder und Jugendliche dienen.