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Heft 2-2009 - Partnerschaft

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Dieser Artikel ist vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Wir stellen den Artikel jedoch hier im Archiv weiterhin als PDF-Dokument zur Verfügung. Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen.

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Titel

FORUM Sexualaufklärung Heft 2-2009 - Partnerschaft

Schutzgebühr
keine

Medienart

Broschüre, DIN A4, 48 Seiten

Inhalt/Abstract

Wie sich Liebesbeziehungen, Partnerschaft und Sexualität unter dem Einfluss des Internets verändern (könnten), welche Möglichkeiten des Kennenlernens dieses Medium überhaupt bietet und wie sie genutzt werden, ist ein Schwerpunkt, unter dem wir das Thema »Partnerschaft« in diesem Forum betrachten.

Der Medizinhistoriker Tilmann Walter stellt Überlegungen zum sozial geschichtlichen Wandel von Liebe und Sexualität seit der frühen Neuzeit an und zeigt auch, dass die Verfügbarkeit von Pornografie im Netz die Sexualmoralvorstellungen innerhalb von zwei Jahrzehnten einschneidend verändert hat, während die den Beziehungen zugrunde liegenden Wertvorstellungen sich erstaunlich konstant zeigen.

Nicola Döring, die sich bei ihren Forschungsprojekten intensiv mit der Sozialpsychologie des Internets befasst, skizziert in ihrem Text eingehend die Charakteristika, Chancen und Risiken der Beziehungsanbahnung im Netz.
Die spannende Frage, wie sich Emotionalität und sexuelle Aktivität in langjährigen Beziehungen verändern und ob die Dauer der Partnerschaft oder das Alter der Paare in dieser Hinsicht ausschlaggebend ist, erläutern Silja Matthiesen und Gunter Schmidt aufgrund einer Studie mit 30-, 45-und 60-jährigen Frauen und Männern.

Esther Perel, Familien- und Paartherapeutin aus New York, schreibt anhand vieler Beispiele aus ihrer Praxis kenntnisreich über Veränderungen der Sexualität junger Eltern und über Chancen, das Erotische mit dem Elternsein zu versöhnen.

Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) befasst sich mit Männerbildern, männlichen Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf Mithilfe bei Hausarbeit und Kinderbetreuung.
»Was hält Paare zusammen?« fragt die Paartherapeutin Astrid Riehl-Emde. Sie plädiert dafür, der Liebe eines Paares in der Therapie mehr Beachtung zu schenken. Was Liebe ist und wie sich über sie reden lässt, ist Gegenstand dieses Beitrags.

Unsere Autorinnen Melanie Größ und Eva-Verena Wendt haben sich eingehend mit Paarbeziehungen von Jugendlichen beschäftigt. Sie berichten über alterstypische Phasen von Partnerschaft, des Erleben erster Beziehungen und Problempotenziale von Liebesgeschichten im Jugendalter.

Claus Nachtwey, Referent für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Senatsverwaltung Berlin, schildert Entwicklung, Inhalt und Bedeutung des Lebenspartnerschaftsgesetzes, das 2001 in Deutschland in Kraft getreten ist.