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Titelbild des Moderatorenhandbuchs Qualitätszirkel in der Gesundheitsförderung und Prävention

Qualitätszirkel in der Gesundheitsförderung und Prävention

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Titel
Qualitätszirkel in der Gesundheitsförderung und Prävention - Handbuch für Moderatorinnen und Moderatoren

Bestellnummer
61500000

Schutzgebühr
keine

Thema/Gegenstand
Qualitätszirkel in der Gesundheitsförderung und Prävention

Medienart
Handbuch, 346 Seiten broschiert

Inhalt/Abstract
Mit dem von insgesamt 26 Autoren erstellten Handbuch legt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Materialien vor, die die Förderung von Maßnahmen der internen Qualitätsentwicklung konkret unterstützen können. Das Qualitätszirkel-Konzept hat sich als kostengünstiges und teilnehmerbezogenes Verfahren bereits in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen bewährt und konnte im Rahmen eines Modellprojektes erfolgreich umgesetzt werden. Die Projektdurchführung wurde unter der Leitung von Dr. Ottomar Bahrs von der Projektgruppe Qualitätsförderung der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Göttingen übernommen.

Auf  den 346 Seiten des Handbuchs werden die Projekterfahrungen aufgegriffen und integriert. Insofern handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Leitfadens „Ärztliche Qualitätszirkel“. Eingangs werden die konzeptuellen Grundlagen auch mit Bezug auf den industriellen Bereich und die ambulante ärztliche Versorgung dargelegt. Wie diese Arbeitsform im vielschichtigen Feld der Gesundheitsförderung aussehen kann, wird aus der Sicht von Beteiligten aus den 12 im Rahmen des Projekts initiierten Qualitätszirkeln ausführlich veranschaulicht. So wird deutlich, dass das Konzept - bei aller Unterschiedlichkeit der Verläufe - in Ernährungsberatung, Kommunaler Gesundheitsförderung, Selbsthilfeunterstützung, Betrieblicher Gesundheitsförderung und Gesundheitsbezogener Erwachsenenbildung erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die hohe Flexibilität des Verfahrens lässt erwarten, dass es sich auch in denjenigen Bereichen bewähren wird, in denen bislang noch keine Erfahrungen vorliegen.

Wer anwendbare und zweckmäßige Empfehlungen für die Durchführung von Qualitätszirkeln sucht, wird viele Hinweise finden, die an konkreten Beispielen aus der Zirkelarbeit veranschaulicht werden. Wie lassen sich Teilnehmer und Institutionen motivieren? Wie kann die Gruppenbildung unterstützt und eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen werden? Worin bestehen Gemeinsamkeiten zu anderen Formen der Gruppenarbeit, wo liegen spezifische Unterschiede? Wie ist die Themenfindung zu gestalten? Wie ist eine längerfristige themenbezogene Arbeit zu organisieren? Wie kann das berufliche Alltagshandeln am besten diskutierbar gemacht werden? Wie lassen sich verlässliche Daten gewinnen und wie sind diese in der Gruppe auszuwerten? Was tun bei Krisen und Konflikten? Was ist im Hinblick auf die Umsetzbarkeit von Ergebnissen zu beachten? Wie lässt sich die Qualitätszirkelarbeit evaluieren? Systematisch werden die verschiedenen Stadien einer Arbeitsperiode durchlaufen und auch die jeweiligen Aufgaben von Moderierenden und Teilnehmenden thematisiert. Im Anhangsteil stehen zahlreiche Kopiervorlagen zur Verfügung, die die Strukturierung erleichtern sollen. Ein Posterset komplettiert das Angebot.

Das Handbuch ist als Hilfestellung bei der Initiierung und Durchführung von Qualitätszirkeln gedacht. Die zirkelerfahrenen Autoren empfehlen eine praktische Vorbereitung im Rahmen einer Moderatorenschulung, denn: die zirkelspezifische Arbeitsweise lässt sich nicht im Trockenkurs lernen. Viele Schwierigkeiten - und Möglichkeiten - werden erst im Verlauf der Umsetzung deutlich und ergeben sich aus den unterschiedlichen Bedingungen vor Ort. Lösungen können daher im Rahmen einer Schulung nicht vorweg genommen werden, sondern sie können und müssen parallel zur Qualitätszirkelarbeit entwickelt werden. Hierfür haben sich Aufbauseminare, die an die je konkreten Bedingungen anknüpfen und im Rahmen eines qualitätszirkelbegleitenden Lehrgangs möglich sind, als besonders wirksam erwiesen: sie fungieren gleichsam als Qualitätszirkel der Moderatoren.

Qualitätsentwicklung braucht einen langen Atem - auch im Bereich von Gesundheitsförderung und Prävention. Im Hinblick auf den Aufbau eines Unterstützungsnetzes hat die Göttinger Projektgruppe ein Implementierungskonzept entwickelt, das im abschließenden Kapitel vorgestellt wird.

Zielgruppe: Das Handbuch wendet sich vor allem an diejenigen, die als Moderatorin oder Moderator einen Qualitätszirkel initiieren oder durchführen wollen.

Zielsetzung: Verbreitung von Qualitätszirkeln in Gesundheitsförderung und Prävention unterstützen.

Autoren: O. Bahrs (Koordination),  E. Andres, E. Bähr, M. Beyer, J. Bretz, G. Carstens, J. Diedenhofen, I. Dormann, K. Fröchtenicht, F.M. Gerlach, H.D. Gimbel, S. Heim, B. Kerstin, C. Menebröcker, B. Meskemper, M. Nave, H.-P. Ohm, D. Pohl, R.W. Rebenstorf, M. Röslen, H.G. Schindler, M. Schmidt, U. Schmidt, J. Szecsenyi, M. Weiß, B. Zastrau

Redaktion: O. Bahrs, H. Czinczoll, M. Lehmann, H.-P. Ohm

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.