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Influenza

Virusgrippe- keine banale Erkältungskrankheit

Die echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit (oder ein „grippaler Infekt“), sondern stellt eine ernsthafte Erkrankung dar. Insbesondere für ältere Menschen, Personen mit Grunderkrankungen jeden Alters und Schwangere bedeutet die Influenza aufgrund möglicher schwerwiegender Komplikationen eine erhebliche gesundheitliche Bedrohung.

Der wirksamste Schutz: Die Impfung

Für die benannten Risikogruppen empfiehlt die Ständigen Impfkommission (STIKO) daher die Grippeschutzimpfung. Sie ist eine sichere und effektive Präventionsmaßnahme. Sie sollte rechtzeitig vor Beginn der winterlichen Grippe-Saison im Oktober oder November erfolgen und muss jedes Jahr wiederholt werden. Aktuell liegt die Durchimpfungsquote bei ca. 50% in der älteren Bevölkerung, bei ca. 30% bei chronisch Kranken. Um optimalen Schutz zu erreichen, besteht somit noch Handlungsbedarf.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI) haben im Jahr 2006 gemeinsam mit Maßnahmen zur Steigerung der saisonalen Influenza-Durchimpfungsrate begonnen. Diese Maßnahmen zielen auf eine Erhöhung der Durchimpfungsrate bei der Allgemeinbevölkerung und den Risikogruppen.

Die Materialien der Kampagne können Sie hier einsehen.

Weitere Risikogruppe: Medizinisches Personal

Auch für medizinisches Personal in Krankenhäusern, Alten/Pflegeheimen und Arztpraxen stellt eine Infektion mit dem Influenzavirus eine gesundheitliche Bedrohung dar. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ergibt sich naturgemäß durch die Vielzahl von Kontakten mit Patienten und Bewohnern. Neben der Eigengefährdung bestehen auch erhöhte Übertragungsrisiken durch erkranktes Personal an die Patienten und Bewohner, für die eine Influenzainfektion aufgrund eines oftmals weniger guten Allgemeinzustands eine erhebliche Bedrohung darstellen kann.

Trotz einer Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) für  das Personal in medizinischen Einrichtungen, lässt sie sich bislang nur schwer für diese Schutzmaßnahme gewinnen. Dies belegen sehr niedrige Impfquoten, die mit ca. 22% weit unter denen anderer Risikogruppen liegen.

Durch gezielte Maßnahmen kann die Impfquote aber deutlich erhöht werden. Ein Ergebnis dieser Maßnahmen und des von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführten Good-Practice-Krankenhauswettbewerbes „Wir kommen der Grippe zuvor“ können Sie hier als Broschüre einsehen oder online bestellen.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Maarweg 149-161 / 50825 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.