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Gesundheitsförderung für ältere Menschen mit Migrationshintergrund

Fachtagung der BZgA am 9.12.2013 in Köln

Ältere Menschen mit Migrationshintergrund stellen einen bedeutenden Teil der Gesamtbevölkerung dar. Es handelt sich dabei um eine Bevölkerungsgruppe mit besonderen gesundheitlichen Belastungen und Risiken, vielfach bedingt durch physisch und psychisch belastende Arbeits- und Lebensbedingungen, niedrigen sozio-ökonomischen Status und Zugangsbarrieren zu Einrichtungen und Diensten des Sozial- und Gesundheitswesens.Trotz einem hohen Bedarf nehmen ältere Migrantinnen und Migranten präventive und gesundheitsförderliche Maßnahmen wenig in Anspruch; dabei werden diejenigen mit dem größten Bedarf am wenigsten erreicht.

42 Fachpersonen aus einem breiten Spektrum wissenschaftlicher und praktischer Handlungsfelder diskutierten Lebenslagen, Bedarf, Strategien und Methoden, um diese Zielgruppe mit erfolgversprechenden Zugangswegen und Angeboten besser erreichen zu können. Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und bewährter Praxiserfahrungen wurden grundsätzliche Empfehlungen entwickelt.

Programm

Ergebnisprotokoll

Forschungsstand zur gesundheitlichen Lage, zum Bedarf, zu Zugangswegen und zur Angebotsgestaltung, Dr. Elke Olbermann, Geschäftsführerin der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. der Technischen Universität Dortmund  

Bewegungsverhalten älterer Menschen mit Migrationshintergrund - Ergebnisse der Berliner LISA-Studie mit Schlussfolgerungen für die Praxis der Gesundheitsförderung bei älteren Menschen, Jeffrey Butler, Bezirksamt Mitte von Berlin

Sport- und Bewegungsangebote für älter werdende Migrantinnen - von Socken zu Turnschuhen!, Serpil Sehray Kilic, Demenz-Servicezentrum der AWO Nordrhein-Westfalen für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Gelsenkirchen  

Verbesserung gesundheitsbezogenen Verhaltens bei älteren türkischen Migrantinnen und Migranten, Dr. Marion Christina Aichberger, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Charité - Universitätsmedizin Berlin

Prävention mit Netzwerken und Selbsthilfe für russischsprachige Migrantinnen und Migranten bei DORKAS-Gruppen e.V., Johann Bär, Vorsitzender der DORKAS-Gruppen e.V. Bonn, Selbsthilfegruppen für Menschen mit Krankheit und Integrationsproblemen sowie deren Angehörigen

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