In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Dies berücksichtigt die BZgA bei allen Maßnahmen, die sich an die gesamte Bevölkerung richten: So werden beispielsweise in Materialien für die Gesamtbevölkerung auch Personen mit Migrationshintergrund, Namen ausländischen Ursprunges und Geschichten, die vom Leben von Migrantinnen und Migranten erzählen, dargestellt (Beispiel: Broschüre „Aufregende Jahre-Jules Tagebuch (siehe Seite 58: Derya und Lena)“ - die vollständige Broschüre finden Sie hier). Hierdurch werden bereits viele Menschen mit Migrationshintergrund erreicht, jedoch nicht alle:
Migrantengruppen mit speziellen Zugangsbarrieren (insbesondere sprachlicher und kultureller Art) und besonderem Bedarf können am besten durch personalkommunikative Angebote vor Ort angesprochen werden. Deshalb unterstützt die BZgA Schlüsselpersonen, die Zugang und Vertrauen zu diesen Zielgruppen haben, mit Multiplikatorenmedien für Beratungssituationen und fremdsprachlichen bzw. bilingualen Materialien zur Weitergabe an Endadressatinnen und -adressaten (Übersicht Medienangebote).
Näheres zum BZgA-Angebot siehe Frames (Kästen) auf der rechten Seite sowie die folgenden Links.
www.infodienst.bzga.de
Die BZgA gibt den Informationsdienst Migration und öffentliche Gesundheit heraus: vier Mal jährlich gedruckt und ständig aktualisiert im Internet.
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
Die Praxisdatenbank mit über 2.000 Projekten ermöglicht eine bundesweite Recherche nach Projekten und Maßnahmen für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen, darunter auch Good-Practice-Projekte zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten mit Migrationshintergrund. Für Projekte in anderen europäischen Ländern siehe www.health-inequalities.eu („Determine“: Ein EU-Konsortium auf europäischer Ebene mit über 50 Partnern zum Thema „gesundheitliche Ungleichheit“).
www.frauengesundheitsportal.de
Beim Thema "Migration" sind zu den thematischen Schwerpunkten „Lebenssituation“, „Gesundheit und Versorgung“, „Gewalt, sexuelle Ausbeutung“, „Asyl und Aufenthaltsstatus“ Hinweise auf eine Fülle von Organisationen, Fachpublikationen/ Daten, Informationsquellen/Materialien/ Broschüren, rechtliche Regelungen zusammengestellt, die vielfach auch über den Themenbereich „Frauengesundheit“ hinaus relevant sind.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de / Die BZgA auf Twitter
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.