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Gesundheitliche Chancengleichheit

Gesundheitliche Ungleichheiten sind für alle europäischen Länder dokumentiert und auch in Deutschland besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Schichtzugehörigkeit und dem Risiko zu erkranken oder frühzeitig zu sterben. Daher koordiniert die BZgA zusammen mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern zwei Projekte (www.gesundheitliche-chancengleichheit.de und www.health-inequalities.eu), deren Ziel es jeweils ist, bestehende Maßnahmen und Strategien zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten zu sammeln, Expertisen auszutauschen und Beispiele guter Praxis zu identifizieren und weiter zu verbreiten.

Nationaler Kooperationsverbund zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Auf nationaler Ebene besteht seit 2003 der von der BZgA initiierte bundesweite Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ (www.gesundheitliche-chancengleichheit.de). Mehr als 2.000 Projekte und Maßnahmen der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten können in einer Internetplattform recherchiert werden, darunter 100 Good Practice Beispiele. Eine ausführliche Beschreibung der Kriterien, des Good Practice Auswahlverfahrens und der beispielhaften Projekte finden Sie in der vierten überarbeiteten und erweiterten Auflage von Band 5 der Reihe Gesundheitsförderung konkret mit dem Titel „Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, das über unser Online-Bestellsystem sowohl bestellt als auch als PDF-Datei herunter geladen werden kann.

Ziel dieses Verbundprojektes mit inzwischen 53 Kooperationspartnern ist es, bestehende Projekte und Regelangebote der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten zu erfassen und bestehende gute Praxis zu verbreiten (Transfer-Verbesserung).

Internetangebote:

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
Auf der Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de sind zurzeit mehr als 2.000 Projekte und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten nach Setting, Handlungsfeld, Angebotsart, Zielgruppe, Altersgruppe, Träger oder Projektnamen sowie nach Bundesland und Ort recherchierbar. Die Aktivitäten auf der Ebene der Bundesländer können über die Regionalen Knoten recherchiert werden.

Ein wissenschaftlicher beratender Arbeitskreis mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Wissenschaft, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen begleitet das Kooperationsprojekt. Der Arbeitskreis hat Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten beschrieben und 2004 konsentiert. Die Entwicklung dieser Good Practice Kriterien sowie 99 ausgewählte beispielhafte Projekte sind als Band 5 der Reihe Gesundheitsförderung in 4. überarbeiteter und erweiterter Auflage erschienen.

Der Kooperationsverbund wird zurzeit getragen aus einer Zusammenarbeit zwischen BZgA, allen Spitzenverbänden der Krankenkassen und Wohlfahrtsverbände, mehreren Länderministerien, allen Landesvereinigungen für Gesundheit sowie Bundesverbänden der Ärzteschaft und wissenschaftlichen Zentren, dem Deutschen Städtetag, der Bundesagentur für Arbeit sowie weiteren Institutionen und Verbänden.

www.health-inequalities.eu
In Fortführung des EU Projektes „Closing the Gap: Strategies for Action to tackle Health Inequalities in Europe“ arbeitet die BZgA seit Mitte 2007 im Nachfolgeprojekt „Determine“. Insgesamt 26 teilnehmende Länder und 50 Akteure/Organisationen unterstützen den health-in-all-policies Ansatz. Alle Informationen aus dem Projekt „Closing the gap“ sowie alle Aktivitäten aus dem Nachfolgeprojekt „Determine“ sind unter der bekannten Adresse  www.health-inequalities.eu recherchierbar.

Gesundheitliche Chancengleichheit

Bildmarke Gesundheitlichen Chancengleichheit - Viele Hände, die sich mit den Fingerspitzen berühren

Internet­plattform mit zurzeit ca. 2.000 Projekten und Maß­nahmen zur Gesund­heits­förderung bei sozial Benach­teiligten.
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Health Inequalities

Die BZgA koordiniert das EU-Projekt „Determine“. Ziel des Projekts ist es, Strategien zur Reduzierung gesund­heitlicher Ungleich­heiten zu entwickeln.
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"Ich geh’ zur U! Und Du?"

Projekt zur Erhöhung der Teil­nahme an den Früh­erkennungs­unter­such­ungen im Kindes­alter.
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E-Mail:
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