Themen

Schriftzug: Themen

Seiteninhalt

Gesundheit älterer Menschen

Noch nie haben so viele Frauen und Männer ein hohes Alter erreicht wie heute. Das Ziel ist aber nicht allein, ein hohes Lebensalter zu erreichen. Es geht vielmehr darum, gesund älter zu werden und die zusätzlichen Lebensjahre mit möglichst hoher Lebensqualität zu genießen.


Veranstaltungen

Erste Regionalkonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ (2010)
Bei der Initiierung, Planung und Umsetzung gesundheitsfördernder Prozesse für ältere Menschen kommt den Kommunen eine große Verantwortung zu. Denn die kommunalen Akteure kennen die Lebenswirklichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, haben die Gestaltungskompetenz vor Ort, und können einen direkten Dialog über Bedarfe und Unterstutzungsangebote initiieren.
Die vorliegende Dokumentation der Regionalkonferenz Gesundheit im Alter fördern - Eine Zukunftsaufgabe der Kommunen am 15. Oktober 2009 in der URANIA Berlin zeigt auf, wie vielfaltig die Gestaltungsmöglichkeiten der Städte und Kommunen im Feld der Gesundheitsförderung für ältere Menschen sind. Die in diesem Band versammelten Beiträge und Diskussionen bringen gleichzeitig zum Ausdruck, dass die Kommunen und Bezirke Unterstützung und Partner brauchen - denn die Schaffung gesunder Lebenswelten in der Nachbarschaft, im Kiez oder Stadtteil ist keine leichte Aufgabe.

Vorbildliche Praxis - Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten älteren Menschen (2009)
Soziale Benachteiligung und damit zusammenhängende schlechtere Gesundheitschancen setzen sich über die Lebensspanne bis ins Alter fort. Kommen Ausgrenzung und Einsamkeit hinzu, sind ältere Menschen mit gesundheitsförderlichen Angeboten besonders schwer zu erreichen. Erfolgreiche Gesundheitsforderung ist hier eine große Herausforderung.
Im Rahmen des Kooperationsverbundes Gesundheitsforderung bei sozial Benachteiligten wurde 2009 der Preis des BKK Bundesverbandes „Vorbildliche Praxis 2009: Gesundheitsforderung bei sozial benachteiligten älteren Menschen“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb trägt dazu bei, erfolgreiche Angebote und Projekte bekannter zu machen. Auf dem 15. Kongress Armut und Gesundheit am 4. und 5. Dezember 2009 in Berlin wurden die Preisträger ausgewählt.

Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Setting (2009)
Am 26. Februar 2009 hat in Berlin die Fachtagung „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune“ stattgefunden. Ziel der Tagung war es, Kommunen zu unterstützen, sich auf den demografischen Wandel einzustellen, indem sie die Gesundheit älterer Menschen aktiv fördern. Hierzu wurden in themen-spezifischen Vorträgen von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Praxis Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Kommune aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, vorbildhafte Praxisbeispiele präsentiert und daraus Möglichkeiten der Übertragbarkeit und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung abgeleitet.
Eine vollständige Dokumentation der Tagung können Sie hier herunterladen.

BZgA-Workshop „Gesundes Alter“ (2005)
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat im März 2005 einen Expertinnen- und Experten-Workshop „Gesundes Alter“ durchgeführt, in dem Voraussetzungen für die Entwicklung und die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung für ein gesundes Alter entwickelt wurden.
Die Beiträge der Expertinnen und Experten sind dokumentiert und stehen als Download zur Verfügung. Die Dokumentation des Workshops  finden Sie hier.

2. Deutscher Präventionspreis „Gesund in der zweiten Lebenshälfte“
Mit den Preisträgern des 2. Deutschen Präventionspreises „Gesund in der Zweiten Lebenshälfte“ (www.deutscher-praeventionspreis.de), der 2005 gemeinsam von der Bertelsmann Stiftung, dem Bundesministerium für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ausgelobt wurde, konnte exemplarisch aufgezeigt werden, dass es bereits qualitativ hervorragende Ansätze der Gesundheits-förderung und Prävention für diese Zielgruppe gibt.


Publikationen

Sicher gehen - weiter sehen: Bausteine für Ihre Mobilität
Diese Broschüre informiert über das Sturzrisiko im Alter, sie enthält einen einfachen Selbsttest und gibt viele Hinweise, wie man Stürzen vorbeugen kann. Die Broschüre wurde im Rahmen der „Arbeitshilfen Sturzprävention“ der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Gesunde-Städte-Netzwerk und der Bundeszentrale für gesundheirtliche Aufklärung (BZgA) entwickelt und steht als Download zur Verfügung.

Mehr Gesundheit im Alter - Arbeitshilfen für Bewegungsförderung und Sturzprävention im Alter
Eine von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) Hamburg im Dezember 2009 herausgegebene Arbeitshilfe soll helfen, in der kommunalen Gesundheitsförderung Projekte zur Förderung der Gesundheit älterer Menschen zu planen und durchzuführen. Die Arbeitshilfen werden als CD-ROM erstellt und sind modular aufgebaut (Basisteil, vertiefende Texte. Praxisbeispiele, Linksammlung etc). Die Arbeitshilfen sind das Ergebnis eines Kooperationsprojektes des Gesunde-Städte-Netzwerkes und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Bei Interesse an der Arbeitshilfe wenden Sie sich bitte an ein Mitglied des Gesunde-Städte-Netzwerkes und fragen nach einer Kopie. Eine Übersicht über die Mitglieder des Netzwerkes finden Sie hier.

Sicher gehen - weiter sehen
Diese Broschüre informiert über das Sturzrisiko im Alter, sie enthält einen einfachen Selbsttest und gibt viele Hinweise, wie man Stürzen vorbeugen kann. Die Broschüre wurde im Rahmen der „Arbeitshilfen Sturzprävention“ der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Gesunde-Städte-Netzwerk und der Bundeszentrale für gesundheirtliche Aufklärung (BZgA) entwickelt und steht als Download zur Verfügung.

Altersbilder in der Gesellschaft
Der Sechste Altenbericht steht unter der Überschrift „Altersbilder in der Gesellschaft“. Er soll dazu beitragen, ein modernes, realistisches und zukunftsgerichtetes Altersbild zu verankern und eine öffentliche Debatte anzustoßen und zu begleiten.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 2. Juni 2010 den Sechsten Altenbericht entgegengenommen. Das Ministerium wird nun die Stellungnahme der Bundesregierung zum Sechsten Altenbericht erarbeiten. Wenn das Kabinett die Stellungnahme verabschiedet hat, werden Stellungnahme und Bericht dem Bundestag zugeleitet und voraussichtlich im Herbst 2010 veröffentlicht.

Gesundheit und Krankheit im Alter
Eine gemeinsame Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, des Deutschen Zentrums für Altersfragen und des Robert Koch-Instituts. Das Heft können Sie hier herunterladen.

Bestandsaufnahme „Seniorenbezogene Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene
Um den Transfer der „Modelle guter Praxis“ auf die kommunale Ebene zu unterstützen und einen Überblick zu erhalten, wie die Zugänge zu älteren Menschen auf kommunaler Ebene aussehen, hat die BZgA das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) Ende 2006 damit beauftragt, durch eine repräsentative Befragung der Kommunen und Landkreise den „Ist-Zustand“ der Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene zu erfassen. Besonders berücksichtigt wurden die Themen Bewegung/Mobilität und die Zielgruppe sozial benachteiligte/bildungsferne ältere Menschen. Die Ergebnisse der Studie sind in der BZgA-Fachheftreihe „Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung“ unter dem Titel „Seniorenbezogene Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene - eine Bestandsaufnahme“ veröffentlicht. Das Fachheft können Sie hier bestellen und/oder herunterladen.


Angebote/Projekte

Frauengesundheit und Gesundheitsförderung: Gesundes Älterwerden
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung kommt der Gesundheitsförderung von Frauen in der Lebensmitte sowohl quantitativ als auch qualitativ wachsende Bedeutung zu. Daher wird die BZgA den Ausbau des Moduls "Gesundheitsförderung für Frauen in der Lebensmitte - gesundes Älterwerden" im Rahmen des Internetportals für Frauengesundheit und Gesundheitsförderung ( www.frauengesundheitsportal.de) fortsetzen. Hiermit soll ein unmittelbarer Beitrag geleistet werden, um spezifische Belange in der gesundheitlichen Versorgung und der Gesundheitsförderung von Frauen in der 2. Lebenshälfte voranzubringen. Ein Themenschwerpunkt liegt im Bereich Bewegung und Sport.

Kooperationsprojekt mit dem Gesunde Städte-Netzwerk
In einem Kooperationsprojekt zwischen dem Gesunde Städte-Netzwerk (www.gesunde-staedte-netzwerk.hosting-kunde.de) und der BZgA wurden von 2007 bis 2009 in Hamburg (Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz) Materialien zum Thema Sturzprävention/Mobilitätsförderung erarbeitet. Die Broschüre ‚Sicher gehen - weiter sehen‘ können Sie hier herunter laden.
Die Arbeitshilfen (CD-Rom) richten sich an Fachkräfte, die in der kommunalen Gesundheitsförderung Projekte zur Bewegungsförderung und Sturzprävention älterer Menschen planen und durchführen möchten. Bei Interesse an den Arbeitshilfen wenden Sie sich bitte an ein Mitglied des Gesunde Städte-Netzwerkes und fragen nach einer Kopie. Eine Übersicht über die Mitglieder des Netzwerkes finden Sie hier.

Modellprojekt „bewegt leben“
Mit dem Modellprojekt „bewegt leben - mehr vom Leben“ will die BZgA Menschen ab 60 Jahren zunächst im Rhein-Sieg-Kreis (NRW) dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil umzusetzen. Die Internetseite www.bewegtleben.net richtet sich zum einen an Menschen ab 60, die sich über das Projekt und die vielfältigen Möglichkeiten im Rhein-Sieg-Kreis aktiv zu werden, informieren möchten. Zum anderen bietet die Seite kommunalen Anbietern von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention Informationen zum Projekt und gibt Auskünfte über Beteiligungsmöglichkeiten.

Präventionsziele für die zweite Lebenshälfte
Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. hat in ihrer Arbeitsgruppe  „Gesund altern“ „Präventionsziele für die zweite Lebenshälfte“ ausgearbeitet. Am 14. Oktober 2010 wird eine Statuskonferenz zum Themenbereich „Gesund altern“ stattfinden.

Internetangebote:

www.frauengesundheitsportal.de: Die BZgA bietet in ihrem Frauengesundheitsportal Informationen zum gesunden Älterwerden für die Zielgruppe Frauen in der Lebensmitte an.

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de: Die BZgA-Datenbank mit über 2.000 Projekten zur „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ ermöglicht eine bundesweite Recherche nach Projekten und Maßnahmen für unterschiedliche Altersgruppen (Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre).

www.erfahrung-ist-zukunft.de: Das Portal der Bundesregierung stellt umfangreiche Informationen u.a. zu Demographie, Beschäftigung im Alter und Gesund älter werden zur Verfügung.

www.bvpraevention.de: Auf der Website der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. finden sich Fach- sowie aktuelle Informationen zum „gesunden Alter(n)“.

www.bmfsfj.bund.de/Politikbereiche/aeltere-menschen.html: Das Internetangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellt umfangreiche Informationen zu verschiedenen Aspekten, die für ältere Menschen von Interesse sind und über den Gesundheitsbereich hinausgehen, zur Verfügung.

www.eurohealthnet.eu/content/view/15/28/: Das Internetangebot von EuroHealthNet verweist auf das von der Europäischen Union finanzierte Projekt „Healthy ageing“. Die angebotenen Informationen sind in englischer Sprache.

www.dza.de: Das Deutsche Zentrum für Altersfragen hat seit 1995 die Geschäftsstelle der Sachverständigenkommissionen zur Erstellung der Altenberichte der Bundesregierung eingerichtet. Auf der Internetseite finden sie alle bisherigen Altenberichte als Downloads.

Gesundheit älterer Menschen

Bildmarke Gesundheit älterer Menschen - Drei ältere Frauen stehen an einem Strand

Eine Zusammen­stellung verschie­dener Internet­ange­bote zum Themen­kreis „Gesund­heit im Alter“.
mehr Infos

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.