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Foto eines Leuchtturms als Symbol für Orientierung

Symptome und Behandlung

Welche Symptome treten bei der Schweinegrippe auf?

Die Symptome der Schweinegrippe sind denen der saisonalen Grippe (Wintergripppe) sehr ähnlich.

Typische Symptome sind:
  • Fieber
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Schnupfen
  • Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
Einige Menschen, die sich mit dem Schweinegrippe-Virus (Influenza A/H1N1) infiziert hatten, litten darüber hinaus oder ausschließlich an:
  • Erbrechen
  • Durchfall

Bei manchen Erkrankten trat kein Fieber auf.

Wie lang ist der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Schweinegrippe? (Inkubationszeit)?

Zwischen der Ansteckung und dem Krankheitsausbruch liegen meist ein bis zwei Tage. In manchen Fällen kann dies bis zu vier Tage dauern, ähnlich der saisonalen Grippe (Wintergrippe).

Wichtig zu wissen
Nachdem sich die ersten Symptome gezeigt haben, ist man für andere in der Regel drei bis fünf Tage lang ansteckend. Manchmal kann es länger dauern.
Infizierte Menschen können bereits Viren übertragen, bevor sich Symptome der Schweinegrippe zeigen. Das ist aber selten.


Wie gefährlich ist die Schweinegrippe?

Die Gefährlichkeit der Neuen Grippe ist schwer einzuschätzen, da niemand voraussehen kann, wie sich das Virus und seine Verbreitung weiterentwickelt. In besonders betroffenen Ländern wie z.B. Mexiko und den USA ist die Anzahl der schweren Verläufe und Todesfällen deutlich höher, wogegen die Erkrankungen in anderen Ländern relativ mild verlaufen.

Die WHO schätzt, dass auch milde Krankheitsverläufe bei gesunden Menschen große Auswirkungen auf eine Gesellschaft haben können, wenn sich ein Virus sehr stark ausbreitet. Zudem verändern Viren ständig ihr Erbgut, so dass sich die krankmachende Wirkung des neuen Grippe-Virus möglicherweise verstärkt..


Wie wird die Krankheit behandelt?

Die Behandlung ist nicht bei allen Erkrankten gleich. Der behandelnde Arzt/Ärztin entscheidet ob im Einzelfall Arzneimittel gegen Viren (antivirale Medikamente) wie Tamiflu oder Relenza eingenommen werden sollten. Diese Medikamente sind rezeptpflichtig, da sie aufgrund ihrer Risiken und Nebenwirkungen nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden dürfen. Die Medikamente werden bei schweren Krankheitsverläufen innerhalb von 48 Stunden nach Ausbruch der Krankheit angewendet.

Eine Selbstdiagnose ist nicht möglich; die Erkrankung kann mit einer saisonalen Grippe verwechselt werden. Zum anderen können falsche oder zu geringe Dosierungen zu Resistenzen gegen den Wirkstoff führen. Die Gefahr, dass Resistenzen auftreten, besteht besonders für antivirale Medikamente von unseriösen Internetanbietern. Sie verkaufen gefälschte Arzneimittel mit einem zu niedrig dosierten Wirkstoff und häufig schlechter, gesundheitsschädlicher Qualität. Seriöse Internetapotheken sind behördlich registriert und tragen ein Sicherheitslogo.

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