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01.03.2013
DAK-Gesundheit neues Mitglied im bundesweiten Kooperationsverbund "Gesundheitliche Chancengleichheit"

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der DAK-Gesundheit und des Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit“

Am 1. März 2013 tritt die DAK-Gesundheit als 58. Mitglied dem bundesweiten Kooperationsverbund „Gesundheitliche Chancengleichheit“ bei. Weitere Partnerorganisationen sind neben großen gesetzlichen Krankenkassen auch kommunale Spitzenverbände, die Wohlfahrtsverbände, alle Landesvereinigungen für Gesundheit, die Nationale Armutskonferenz, die Bundesagentur für Arbeit sowie der Deutsche Olympische Sportbund. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, vor allem Menschen in sozial belastenden Lebensumständen mit Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung zu erreichen. Mit konkreten niedrigschwelligen Hilfen soll mehr zu Gesundheit und Wohlbefinden beigetragen werden. Denn soziale Benachteiligung erzeugt ungleiche Gesundheitschancen: Armutsgefährdete Menschen haben eine geringere Lebenserwartung, leiden häufiger an bestimmten Erkrankungen wie Hypertonie oder Depressionen und haben einen schlechteren Zugang zu Präventionsangeboten.

Der Kooperationsverbund, der im Jahr 2003 durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiiert wurde und seither maßgeblich durch sie gefördert wird, setzt sich bundesweit für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung vor allem bei Kindern, Arbeitslosen, Älteren und im Quartier ein. Konkret fördert der Verbund die Vernetzung der Partner untereinander, sammelt Beispiele guter Praxis und macht diese sichtbar, so etwa den Hamburger Eltern-Führerschein, die Berliner Kiezdetektive oder die Magdeburger Tafel- und Familiengärten. Auf der Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de finden Interessierte neben Beschreibungen dieser Projekte ein umfangreiches Informationsangebot, auch zur Arbeit der Koordinierungsstellen „Gesundheitliche Chancengleichheit“ in den Bundesländern.

Die DAK-Gesundheit finanziert diese Koordinierungsstellen bereits seit mehreren Jahren mit. Mit dem DAK-Programm „SAFARIKIDS“ für Familien mit übergewichtigen Kindern unterstützt die Krankenkasse insbesondere die Arbeit im Bereich der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, die der Kooperationsverbund „Gesundheitliche Chancengleichheit“ im Rahmen des kommunalen Partnerprozesses „Gesund aufwachsen für alle!“ seit gut einem Jahr sehr engagiert fördert.

Die DAK-Gesundheit mit Sitz in Hamburg ist eine bundesweit tätige gesetzliche Krankenkasse mit rund 6,4 Millionen Versicherten. Sie ist Mitglied im Verband der Ersatzkassen (vdek).

Pressekontakt:
Marion Amler
Gesundheit Berlin-Brandenburg
Tel.: (030) 44 31 90 72
Email: presse@gesundheitbb.de
Web: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

(Diese Pressemitteilung können Sie als PDF-Datei herunterladen)

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