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06.06.2012
An alle Fußball-Fans:

Gemeinsam feiern - beim Alkohol im Limit bleiben!

Köln, 6. Juni 2012. „Fußball gucken“ und „Alkohol trinken“ gehören für viele Menschen zusammen. Dies kann in der emotional aufgeladenen Stimmung eines Fußballspiels eine problematische Kombination werden. Ob im Fußballstadion, beim Public Viewing oder auf privaten Partys - mit zu viel Alkohol kann die Stimmung schnell in Aggressivität und Gewalt umschlagen.

Der Grund dafür liegt darin, dass Alkohol von allen bewusstseinsverändernden Substanzen am ehesten aggressiv macht. Alkohol beeinträchtigt die Gehirnregion, die Handlungen kontrolliert und Gefühle verarbeitet. Außerdem wird vermehrt der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet. Er kann dazu beitragen, dass man schneller aggressiv auf negative Reize reagiert und so die Gewaltbereitschaft fördern. Studien zeigen, dass durch Alkoholkonsum das individuelle Risiko, Gewaltopfer oder Gewalttäter zu werden, steigt.

Damit der Spaß an der Fußball-EM nicht von Alkoholexzessen getrübt wird, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein paar einfache Regeln einzuhalten:

  • Alkohol nicht als Durstlöscher einsetzen.
  • Sich Zeit lassen beim Trinken.
  • Bei Runden aussetzen.
  • An Freunden oder Bekannten orientieren, die wenig oder gar keinen Alkohol trinken.

Anlässlich der Fußball-EM zeigt die BZgA in Berlin auf der Fanmeile den Spot „Hausparty“, der Bestandteil der Präventionskampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ ist.  Mit eindringlichen Bildern und Texten verdeutlicht der Spot, welche Folgen zu hoher Alkoholkonsum haben kann.

„Die EM ist ein schönes Fest, das alle Fans in ausgelassener Atmosphäre genießen sollten“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol und bevorzugt alkoholfreie Getränke tragen zu einem positiven Gemeinschaftserlebnis bei“.

Weitere Informationen zu den Alkohol-Präventionskampagnen BZgA:

(Diese Pressemitteilung können Sie als PDF-Datei herunterladen)

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