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12.06.2017
Weltblutspendetag am 14. Juni
"Was kannst du tun? Spende Blut. Spende jetzt. Spende regelmäßig."

 

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni rufen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit zahlreichen Blutspendeeinrichtungen bundesweit zur Blutspende auf. Zwei neue Filme der BZgA informieren rund um das Thema.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Menschen in Notsituation sind auf Blutspenden angewiesen, denn es gibt noch keinen gleichwertigen künstlichen Ersatz. Für einen gesunden Menschen ist eine Blutspende einfach: Ein kleiner Piks, ein paar Minuten Blutabnahme und anschließend eine kurze Ruhepause. Helfen Sie mit. Mit Ihrer Blutspende können Sie Leben retten!“

Blutkonserven und Blutprodukte sind nach schweren Unfällen, bei größeren Operationen oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen wie bösartiger Tumore nach wie vor unverzichtbar. In Deutschland können Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren Blut spenden. Die Blutspende von älteren Spenderinnen und Spendern ist nach individueller ärztlicher Entscheidung möglich.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), erklärt: „Jede zweite Person in Deutschland hat schon einmal Blut gespendet. Das zeigt die Repräsentativbefragung der BZgA aus dem Jahr 2016. Etwas anders sieht es in der jungen Generation aus: Nur 35 Prozent der 18- bis 25-Jährigen haben schon einmal Blut gespendet. Deshalb ist es besonders wichtig, junge Leute zur Erstspende zu motivieren.“

Um vor allem junge Menschen anzusprechen, hat die BZgA zwei neue Filme zur Blutspende veröffentlicht. Die Filme „Wie läuft eine Blutspende ab?“ und „Was passiert mit meiner Blutspende?“ erklären die wichtigsten Grundlagen zum Thema Blutspende.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt den Weltblutspendetag 2017 unter das Motto „Was kannst Du tun? Spende Blut. Spende jetzt. Spende regelmäßig.“. Das Motto unterstreicht die Möglichkeiten jedes Einzelnen, tätig zu werden und anderen in einer Notsituation zu helfen. Menschen sollen weltweit angeregt werden, regelmäßig Blut zu spenden.

Zum Weltblutspendetag stellt die BZgA Informationsmaterialien für die Aktionen der regionalen Blutspendedienste in Deutschland zur Verfügung. Aktionen mit Unterstützung der BZgA finden an verschiedenen Orten und Terminen rund um den 14. Juni statt.

Ein Informationsblatt mit ausgewählten Studienergebnissen steht zum Download unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/organ-und-gewebespende bereit.

Hintergrundinformationen rund um das Thema Blutspende sowie die Erklärfilme finden Sie unter www.einfachlebenretten.de.

Veranstaltungen zum Weltblutspendetag 2017

05.-18.06.17

Blutspendedienst im Uniklinikum Bonn, Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin

Informationskampagne in den Mensen der Bonner Universität und der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Am 14.06.2017 gibt es jeweils einen Infostand in der Campusmensa Bonn-Poppelsdorf und im Venusberg Bistro (Uniklinikum) sowie eine Verlosungsaktion im Blutspendedienst.

14.06.2017

UKM Blutspende Münster

Weltblutspendetag in der UKM Blutspende mit alkoholfreien Cocktails, Enchiladas und Buffet
Domagkstraße 11 bzw. Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D, 11-19 Uhr

14.06.2017

Blutspendezentrale des Universitätsklinikums Düsseldorf

Blutspenderehrung im Hörsaal der Alten Chirurgie des Universitätsklinikums, 18 Uhr
Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf

14.06.2017

Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie mit Blutbank der Universitätsklinik Magdeburg A. ö. R.

Spargelessen und Erdbeeren für Spenderinnen und Spender sowie Überraschungen für Erstspenderinnen und Erstspender
Leipziger Str. 44, Haus 29, 11-19 Uhr

14.06.2017

Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH - Blutspendezentrale, unterstützt durch den DRK-Ortsverein Heringen

Buffet mit Bratwürstchen, Kaffee und Kuchen
Arztpraxis Dr. Sebert, 99765 Urbach, 16-19 Uhr

(Diese Pressemeldung können Sie als PDF-Datei herunterladen)

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.