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15.04.2014
Kampagne "mach’s mit" sagt jetzt "Ich mach’s"

Die mach’s mit-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung startet mit neuen Motiven und konkreten Präventionsbotschaften zum Schutz vor HIV und sexuell übertragbaren Infektionen in eine neue Phase.

Köln, 15. April 2014.Wenn’s juckt und brennt, geh’ ich zum Arzt. Ich will einfach wissen, was Sache ist.“ Direkte Aussagen wie diese prägen die Präventionskampagne mach’s mit - Wissen & Kondom der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die ab April 2014 bundesweit mit neuen Plakatmotiven zu sehen ist. Jedes dieser Motive zeigt ein Gesicht und eine persönliche Botschaft, wie man sich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI vom englischen Begriff Sexually Transmitted Infections) schützen kann.
Neu dabei ist das alle Motive verbindende Statement: „Ich mach’s mit Wissen & Kondom“.
„Mit den aktuellen mach’s mit -Motiven informiert die BZgA noch konkreter als bisher über Maßnahmen zum Schutz vor HIV und STI. Wir möchten die Menschen noch stärker dazu motivieren, auf Symptome zu achten und sich beraten oder gegebenenfalls untersuchen zu lassen“, fasst BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott die Idee zusammen. „Es ist wichtig, das Wissen über STI weiter zu fördern. ‚Brennen’ oder ‚Ausfluss’ sind in der Bevölkerung noch viel zu wenig als mögliche Symptome für eine STI bekannt. Hier setzt die neue BZgA-Kampagne an“, so Prof. Pott weiter.

Mit der Kampagne will die BZgA auch auf die STI hinweisen, die symptomlos verlaufen können, wie die bakterielle Chlamydien-Infektion. Sie gehört zu den häufigsten STI weltweit, kann in der Spätfolge zu Unfruchtbarkeit führen und betrifft überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Die mach’s mit-Kampagne greift mit einem Kampagnenmotiv gezielt dieses Thema auf: „Chlamydien? Das ist ’ne STI. Beim Frauenarzt kann ich mich darauf testen lassen. Bis ich 25 bin, ist das kostenlos.“

Auch die Impfung gegen eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) ist ein Thema der neuen Motivserie: „Vor meinem ersten Mal hab’ ich mich gegen HPV impfen lassen. Ging ganz einfach.“, lautet die Botschaft einer jungen Frau. HPV vom Typ 16 und 18 sind für etwa 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich, aber noch immer ist die Durchimpfungsrate bei Mädchen und jungen Frauen mit geschätzten 35-40 Prozent viel zu gering. Dabei kann eine vollständige Immunisierung vor dem ersten Geschlechtsverkehr die Gefahr von Gebärmutterhalskrebs deutlich senken.

Der Fachverband Außenwerbung (FAW) stellt mach’s mit für die neue Serie ab sofort 65.000 Plakatflächen kostenfrei zur Verfügung. Außerdem wird die HIV-  und STI-Prävention der BZgA vom Verband der Privaten Krankenversicherungen e.V. (PKV) unterstützt.

Die neuen Kampagnenmotive finden Sie hier zum download: http://www.bzga.de/presse/pressemotive/hiv-sti-praevention/

Weitere Hintergrund-Informationen zu den neuen Kampagnenmotiven finden Sie hier: http://www.machsmit.de/

(Diese Pressemitteilung können Sie als PDF-Datei herunterladen)

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.