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Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik - Ausgewählte Ergebnisse

Die repräsentative Studie basiert auf einer Befragung von 559 Frauen, die zum Befragungszeitpunkt in der 20. bis 40. Woche schwanger waren, von 16 Frauen, die ihr Kind nach der 13. Schwangerschaftswoche verloren haben und von 170 Frauen kurz nach der Entbindung. Die Frauen beantworteten einen umfangreichen Fragebogen mit detaillierten Fragen zum Schwangerschaftserleben, zur Inanspruchnahme der verschiedenen Verfahren der Pränataldiagnostik, zum Informationsstand, zu Einstellungen und zur Bewertung verschiedener Aspekte der ärztlichen Beratung und Behandlung. Einige wichtige Ergebnisse werden im Kanal "Forschung" des Online-Angebots "Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung" der BZgA im Detail vorgestellt:

Schwangerschaftserleben

Im ersten Teil der Auswertung steht das Schwangerschaftserleben im Mittelpunkt. Dabei geht es zunächst um die Planung der Schwangerschaft, um die Anzahl der von den Frauen gewünschten Kinder sowie um das aus Sicht der Frauen ideale Alter für die Familiengründung. Besonderes Interesse gilt auch dem allgemeinen Befinden während der Schwangerschaft, den Schwangerschaftsbeschwerden und dem Gefühlsleben der Frauen.
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Pränataldiagnostik

Im zweiten Teil geht es um Pränataldiagnostik (PND). Die Ergebnisse zeigen, wie verbreitet die Inanspruchnahme von PND auch unter Frauen ohne Altersrisiko ist. Gezeigt wird auch, aus welchen Motiven die Schwangeren PND in Anspruch nehmen oder darauf verzichten, und wie gut bzw. schlecht sie über Sinn, Zweck und Methoden der PND informiert sind. Die Daten geben auch Hinweise auf Ursachen für den niedrigen Informationsstand.
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Ärztliche Beratung und Behandlung

Im dritten Teil werden Ergebnisse zur Qualität der ärztlichen Beratung zu PND aus Sicht der Frauen dargestellt. Es wird aufgezeigt, wie zufrieden die Schwangeren mit verschiedenen Aspekten der Beratung und Behandlung durch ihre Gynäkologin bzw. ihren Gynäkologen sind.
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Sekundäranalyse: schwangere Frauen ab 35

Heute ist fast jede vierte Frau, die ein Kind bekommet, älter als 34 Jahre. Eine Sekundäranalyse der Datenbasis gibt Aufschluss über soziale Lage, Familiensituation, Befindlichkeiten und vor allem über Informations-, Beratungs- und Unterstützungsbedarf spätgebärender Frauen.
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