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Das Modellprojekt - wissenschaftliche Absicherung

Chronologie der Erhebungen

Ziel der Begleitung war es, die beteiligten Berufsgruppen aus Medizin und psychosozialer Beratung zu einer verstärkten Zusammenarbeit anzuregen und diesen Prozess zu unterstützen. Darüber hinaus wurden die Veränderungen untersucht, die im Verlauf der Zirkelarbeit erreicht werden konnten. Ebenso wurde evaluiert, inwieweit das Konzept der interprofessionellen Arbeit im Zirkel den Veränderungsprozess unterstützt.

Die Teilnehmenden wurden zu Beginn und nach Abschluss der jeweiligen Projektphase schriftlich befragt. Die unmittelbaren Veränderungen in Einstellungen und Verhalten wurden über Prä-/Postvergleiche geprüft. Darüber hinaus wurden die Teilnehmenden nach jeder Sitzung zu ihrem persönlichen Gewinn durch die IQZ-Arbeit befragt. Die IQZ-Arbeit wurde außerdem von einer teilnehmenden Beobachtung „erfasst“ und von der wissenschaftlichen Begleitung inhaltlich ausgewertet. Darüber hinaus wurde mit Unterstützung der Moderierenden die Bedeutung der in den IQZ erarbeiteten „IQZ-internen Leitlinien“ von der wissenschaftlichen Begleitung evaluiert.

Zwei Jahre nach Abschluss der Modellphase beauftragte die BZgA eine Nachbefragung an allen sechs Standorten, um Aufschluss über die weitere Entwicklung der IQZ und weitere mittel- und langfristige Veränderungen bei den Kooperationsstrukturen zu gewinnen. Zugang dazu lieferte die Erhebung von Daten, die Aussagen zum Grad der Zufriedenheit mit der IQZ-Arbeit zulassen sowie zur Frage, ob und in welcher Form die Gruppenarbeit fortgesetzt wurde. Außerdem wurde untersucht, inwieweit die verbesserte Kooperation, die unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Modellprojektphase nachgewiesen wurde, erhalten oder weiter gesteigert werden konnte und ob sich dies in den Fallzahlen der Beratungsstellen niederschlägt.