Fachinformationen

kleiner Junge mit einem Fahrrad auf einem Feldweg

Zahlen und Fakten

Checkliste zur Erstellung von Printmedien

Die Checkliste zur Erstellung von Printmedien wurde von der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung in der Kinderunfallprävention der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. Sie dient Akteuren der Unfallprävention für die Planung und Entwicklung von Medien zur Unfallverhütung bei Kindern, also beispielsweise von Broschüren, Flyern oder Postern. Die Checkliste basiert auf den Qualitätskriterien zur Identifizierung bewährter Praxis der Kinderunfallprävention und bietet eine Orientierung, um ein möglichst hochwertiges Produkt zu erstellen.

Das Medium sollte auf alle in der Checkliste enthaltenen Einzelkriterien hin überprüft werden und sie erfüllen. Das Ziel, das mit dem Printmedium verfolgt wird, sollte transparent bzw. eindeutig sein. Es empfiehlt sich, das Medium bei der Ziel bzw. Adressatengruppe zu testen. Nur so lassen sich wichtige Fragen/Kriterien vorab beantworten und ggf. modifizieren.

Logo für besonders ausgezeichnete Materialien Das fertige Medium kann von der o. g. Arbeitsgruppe auf die Qualität hin überprüft werden und erhält, so es denn die Prüfung erfolgreich besteht, das Siegel „Ausgezeichnetes Medium“ der Kinderunfallprävention. Damit erhält es zugleich eine herausgehobene Stellung in der Medien-Datenbank und dient anderen Akteuren als positives Beispiel.



Checkliste zur Planung und Entwicklung von Maßnahmen

Die Checkliste zur Planung und Entwicklung von Maßnahmen wurde von der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung in der Kinderunfallprävention der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. Sie unterstützt
Akteure der Unfallprävention bei der Planung und Entwicklung von Maßnahmen zur Unfallverhütung bei Kindern, also beispielsweise von Aktionstagen oder Kampagnen. Sie ist als Orientierungshilfe für die Projektplanung gedacht, um eine möglichst hochwertige Maßnahme zu entwickeln.

Das Maßnahmenkonzept sollte auf alle in der Checkliste aufgeführten Einzelkriterien hin überprüft werden und sie erfüllen. Es empfiehlt sich, das Konzept vorab bei Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe zu testen, um ggf. gefundene Schwächen im Konzept noch rechtzeitig aufzudecken und modifizieren zu können. Grundsätzlich gilt: Je sorgfältiger eine Maßnahme geplant wird, desto besser wird das Ziel erreicht. Dies hat eine positive Auswirkung auf die Qualität einer Maßnahme.



Neue Daten zu Kinderunfällen 2009

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. bietet auf Ihrer Internetseite Basisdaten sowie weiteres Datenmaterial zu Kinderunfällen aus dem Jahr 2009 an.


Neue Daten zu Kinderunfällen 2008

Mit dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert-Koch Instituts steht ein großer Datenpool zur Kindergesundheit zur Verfügung. Die BAG nutzt diese Daten für Sonderauswertungen bezüglich des Zusammenhangs von Unfallhäufigkeit und weiteren Faktoren, wie z.B. Übergewicht, ADHS, gesundheitliche Beeinträchtigungen und sozialen Merkmalen.

Zunächst hat die Datenspezialistin der BAG, Annelie Henter, auf Basis dieser Daten die Unfallhäufigkeit bei Kindern zwischen 0 und 15 Jahren errechnet. Dabei hat sie festgestellt, dass 15,1 % aller Kinder dieses Alters von einem Unfall betroffen sind. Zudem wurden diese Daten kombiniert mit Hochrechnungen anderer Quellen, um Aussagen zur Verteilung der Unfälle auf verschiedene Kategorien zu treffen. Nähere Informationen zu dieser Analyse unter www.kindersicherheit.de/html/unfaelle2008_verletzung.html.

Neu veröffentlich sind auch die Daten zum Unfallgeschehen bei Kindern in Betreuungseinrichtungen und Schulen. Die Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Schülerunfallgeschehen 2008 zeigt, dass die Zahl der Schülerunfälle im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 % gestiegen ist. Ein Grund dafür ist die Zunahme der Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen von 2007 bis 2008. Die Kinder haben also mehr Zeit in den Einrichtungen verbracht, in der ihnen theoretisch - und wie die Zahlen zeigen, auch tatsächlich - mehr Unfälle zugestoßen sind. Aktuelle Informationen zu Schülerunfällen finden Sie unter www.dguv.de/inhalt/zahlen/documents/schueler/statistik_info_2008.pdf.



Basisdaten zur Kindersicherheit 2007

Fact Sheet (Datenblatt) der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Zahlen zu Kinderunfällen aus dem Jahr 2007.


Unfallverletzungen von Kindern 2007

Fact Sheet (Datenblatt) der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Zahlen zu Unfallverletzungen von Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren im Jahr 2007.


Tödliche Unfälle von Kindern 2007

Fact Sheet (Datenblatt) der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Zahlen zu tödlichen Unfällen von Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren im Jahr 2007.


Daten und Strategien zur Verletzungsprävention in Deutschland und Europa

Im Mai 2007 hat der EU-Gesundheitsministerrat Empfehlungen zur Prävention von Verletzungen und zur Förderung der Sicherheit verabschiedet. Nach diesen Empfehlungen sollen die Mitgliedsstaaten unter anderem die vorhandenen Daten besser nutzen und repräsentative Instrumente zur Überwachung und Meldung von Verletzungen entwickeln. Vor diesem Hintergrund führte die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. am 14. Februar 2008 eine Fachtagung mit dem Titel „Daten und Strategien zur Verletzungsprävention in Deutschland und Europa“ durch. Die Veranstaltung nahm den Stand der Daten zum Verletzungsgeschehen bei den Hauptrisikogruppen in den Blick: Kinder und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sind besonders häufig von unfallbedingten Verletzungen betroffen, Frauen und Kinder von häuslicher Gewalt. Zusammen mit Experten und Expertinnen sowie Verantwortlichen auf Bundes- und Länderebene und Vertretungen der EU wurde eine Bestandsaufnahme zur Datenlage vorgenommen und Vereinheitlichungs- und Verbesserungsmöglichkeiten erörtert. Zudem wurde darüber diskutiert, inwieweit einheitliche Daten tatsächlich erreichbar, notwendig und grundlegend für eine gezielte Entwicklung von Präventionsmaßnahmen sind. Zu diesem Zweck fand auch eine Podiumsdiskussion mit renommierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Eine Tagungsdokumentation ist als Download abrufbar. Darüber hinaus sind auch einzelne Fachvorträge und Statements veröffentlicht.


Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kinderunfallprävention in Deutschland

Unfälle sind ein dringliches Gesundheitsproblem für Kinder in Deutschland und Europa, wobei ein Großteil durch präventive Maßnahmen verhindert werden kann. Die von der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. publizierten nationalen Empfehlungen legen die Ziele und Handlungsfelder der Kinderunfallprävention fest.


Studie zu Kinderunfällen mit elektrischen Wasserkochern

Jährlich erleiden ca. 210.000 Kinder unter 15 Jahren so schwere Verletzungen, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. 6.000 dieser Kinder erleiden thermische Verletzungen wie Verbrennungen oder Verbrühungen. Nach Schätzungen kommen weitere 50.000 „leichtere“ Verbrühungen oder Verbrennungen hinzu, die eine ambulante medizinische Behandlung nötig machen. Im Auftrag der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. wurde zwischen 2003 und 2006 unter Leitung von Dr. Gabriele Ellsäßer die Studie „Thermische Verletzungen durch elektrische Wasserkocher“ durchgeführt.


Kinder- und Jugendgesundheitssurvey mit aktuellen Daten

Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey KIGGS ist eine repräsentative Studie des Robert-Koch-Institutes, in der über die Jahre 2003-2006 bei 17.641 Kindern und Jugendlichen von 0-17 Jahren Daten zum Gesundheitszustand und zum Gesundheitsverhalten erhoben wurden. Die Studie umfasste medizinische Untersuchungen und Tests, ärztliche Eltern-Interviews, eine Probennahme von Blut und Urin sowie eine schriftliche Befragung der Eltern und ab 11 Jahren der Jugendlichen selbst. Die wesentlichen Ergebnisse wurden im Bundesgesundheitsblatt 5/6 2007 als Basispublikation veröffentlicht. Die Ergebnisse zum Unfallgeschehen und zu genutzter Schutzausrüstung sind unter
http://www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublikation/ Kahl_Verletzungen.pdf zu finden.


Basisinformationen zu Kinderunfällen in Deutschland

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, die öffentlichen Interessen für Probleme und Aufgaben der Unfallverhütung zu fördern sowie Initiativen und Projekten, die sich mit der Verhütung von Unfällen bei Kindern und Jugendlichen befassen, zu koordinieren. Aus diesem Grund recherchiert und dokumentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Informationen und Daten zu Kinderunfällen in Deutschland und informiert darüber in der Presse und bei Veranstaltungen. Einige der Informationen und Vortragspräsentationen finden Sie unter den folgenden Links:
Basisdaten
Kinderunfälle - ein Thema



Prävention von Kinderunfällen in Deutschland

Eine Kurzdarstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Online-Fachdatenbank "Prävention von Kinderunfällen" mit Ergebnissen der Bestandsaufnahme zu Aktionen, Medien und Maßnahmen/Projekten im Bereich der Kinderunfallprävention in der Bundesrepublik Deutschland.
Den Artikel finden Sie hier (32 KB).


Europäisches Ranking zeigt Handlungsbedarf in Deutschland

Die European Child Safety Alliance, eine europäische Organisation zur Prävention von Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen, hat einen Ländervergleich zur Kindersicherheit durchgeführt. Dabei wurden in 18 beteiligten Ländern Europas Daten zusammengestellt, Präventionsstrategien ermittelt und die nationalen gesetzlichen Grundlagen verglichen. Dabei wurden so genannte „Child Safety Report Cards“, also Kindersicherheits-Gutachten für alle beteiligten Länder erstellt.

Sowohl auf der europäischen, wie auch auf der nationalen Ebene sind politisch relevante Ergebnisse zustande gekommen. Wie sicherheitsbewusst die Länder Europas sind, unterscheidet sich erheblich. Schweden, die Niederlande und Nordirland belegen die Top-Plätze, Deutschland liegt im oberen Mittelfeld. Von 18 Ländern erreichte es Platz sechs. Im Bereich der Verkehrssicherheit hat Deutschland eine gute Position erzielt. Hier wurde dank bundeseinheitlicher gesetzlicher Regelungen, Fortschritte bei technischer Entwicklung und intensiver Verkehrserziehung in den letzen Jahren viel erreicht. Demgegenüber gibt es bei der Sicherheit in Heim und Freizeit noch deutliche Defizite. Das Kindersicherheits-Gutachten mit vielen interessanten Fakten, Bewertungen und Empfehlungen kann unter www.kindersicherheit.de/pdf/csap_gutachten_deutschland.pdf herunter geladen werden.

Checkliste für die Planung von Maßnahmen

Cover der Checkliste Maßnahmen

Die Check­liste der AG Qualitäts­ent­wicklung unter­stützt Akteure der Unfall­prävention bei der Planung und Ent­wicklung von Maß­nahmen zur Unfall­ver­hütung bei Kindern, also beispiels­weise von Aktions­tagen oder Kam­pagnen. Sie ist als Orien­tierungs­hilfe für die Projekt­planung ge­dacht, um eine mög­lichst hoch­wertige Maß­nahme zu ent­wickeln.

Checkliste zur Erstellung von Printmedien

Cover der Checkliste Printmedien

Die Check­liste der AG Qualitäts­entwicklung dient Akteuren der Kinder­unfall­prävention für die Planung und Ent­wicklung von Medien zur Unfall­verhütung bei Kindern, also beispiels­weise von Broschüren, Flyern oder Postern. Die Check­liste bietet eine Orien­tierung, um ein mög­lichst hoch­wertiges Pro­dukt zu erstellen. Download

Nationale Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kinderunfallprävention

Titelbild der Broschüre nationale Empfehlungen

Unfälle sind ein dringliches Gesundheitsproblem für Kinder in Deutschland und Europa, wobei ein Großteil durch präventive Maßnahmen verhindert werden kann. Die von der BAG nun publizierten Empfehlungen legen die Ziele und Handlungsfelder der Kinderunfallprävention fest.

Daten und Strategien zur Verletzungs­prävention in Deutschland und Europa

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Im Mai 2007 hat der EU-Gesund­heits­minister­rat Em­pfehlungen zur Prä­ven­tion von Verlet­zungen und zur För­derung der Sicher­heit verab­schiedet. Nach diesen Empfeh­lungen sollen die Mitglieds­staaten unter anderem die vorhan­denen Daten besser nutzen und reprä­sen­ta­tive Instru­mente zur Über­wachung und Mel­dung von Verlet­zungen entwickeln. Vor diesem Hinter­grund führte die BAG Mehr Sicher­heit für Kinder e.V. eine Fach­tagung mit dem Titel „Daten und Strategien zur Verletzungs­prävention in Deutsch­land und Europa“ durch, die vom Bundes­ministerium für Gesund­heit geför­dert wurde. Die Doku­men­tation der Tagung ist nun als Download abrufbar.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.