Angebote und Anbieter

kleiner Junge mit einem Fahrrad auf einem Feldweg

Angebote

Runder Tisch zur Prävention von Kinderunfällen in Dortmund

AngebotsartAktionstag, Ausstellung, Beratung
Ständiges Angebot
ThemenfelderUnfallvorbeugung / -verhütung
ZielsetzungAufklärung, Beratung, Erziehung
Datenerhebung, Forschung
Schulung von Fachkräften
Nutzung persönlicher Schutzmaßnahmen
Öffentlichkeitsarbeit / Pressearbeit
Umgebung sicherer gestalten
Vernetzung / Erfahrungsaustausch
Link / Downloadhttp://www.kinderschutzbund-dortmund.de/f027/f013
Kurz­beschreibungDer Runde Tisch zur Prävention von Kinderunfällen ist ein Zusammenschluss von interessierten Bürgern/Bürgerinnen und Vertretern/Vertreterinnen verschiedener Institutionen und Vereinigungen. Folgende Ziele für die gemeinsame Arbeit wurden formuliert:

  • Verminderung der Zahl der Kinderunfälle in der Nordstadt (Stadtteil von Dortmund mit sehr dichter Wohnbebauung, überproportionalem Anteil von Familien mit vielen Kindern und ca. 40% türkischen Familien)

  • Einbeziehung von Schulen und Kindergärten, Jugendfreizeitstätten, türkischen Vereinen und Vereinigungen

  • Kooperation mit Nachbarschaftsinitiativen mit dem Ziel, Verantwortung und Veränderung vor Ort zu entwickeln

  • Entwicklung von Verantwortung und Aktivität im Stadtteil als Teil einer auf die Kommune bezogenen Präventionsstrategie

  • Kooperation von möglichst vielen Partnern mit unterschiedlichen Interessenlagen und Sichtweisen vor Ort

2007 erhielt dieses Projekt den Deutschen Präventionspreis der Bertelsmann Stiftung, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Durch die Aktivitäten des „Runden Tisches“ in Dortmund ist die Zahl der im Verkehr verunglückten Kinder innerhalb von zehn Jahren um 41 Prozent zurückgegangen.
Unfälle sind für Kinder immer noch das Gesundheitsrisiko Nummer eins. Für Dortmund wird jährlich insgesamt eine Zahl von ca. 4000 Kinderunfällen geschätzt.

Den Runden Tisch zur Prävention von Kinderunfällen gibt es seit 1998. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Vereinigungen entstehen zu den Schwerpunkten Haushalt, Verkehr und Freizeit die unterschiedlichsten Projekte, mit dem Ziel möglichst vielen Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen und vielen anderen die Gefahrenquellen für Kinder aufzuzeigen und ihnen ihre Vorbildfunktion bewusst zu machen. Die Motivation zu einer positiven Verhaltensänderung ist dabei angestrebtes Ziel.

Ausgangslage der Gründung des Runden Tisches war, dass laut Statistik Dortmund unter den Großstädten Deutschlands die meisten Verletzten bei Kinderunfällen im Straßenverkehr hatte und war, was mangelnde Verkehrssicherheit anbelangt, für Kinder bis 14 Jahre die zweitgefährlichste Großstadt. Die durchgeführten Untersuchungen zu Verkehrsunfällen mit Kindern zeigten damals deutlich, dass in Dortmund proportional die meisten Kinder in der Nordstadt verunglücken.

Seit der Gründung im Jahr 1998 sind die Verkehrsunfälle in Dortmund bereits um ein Vielfaches zurückgegangen.

Neben Unfällen im Straßenverkehr passieren sehr viele häusliche Unfälle mit Kindern. Besonders gefährdet sind die Kleinsten bis zu 3 Jahre. Überdurchschnittlich häufig sind davon Kinder aus türkischen Familien betroffen. Der Runde Tisch "Prävention von Kinderunfällen in Dortmund" wurde mit dem Ziel gegründet, Verkehrsunfälle und häusliche Unfälle vor Ort langfristig zu vermindern. Dazu werden innerhalb und außerhalb der Nordstadt verschiedene Aktivitäten, Aktionswochen, Veranstaltungen mit Schulen, Kindergärten, Eltern und Anwohnern des Wohnviertels durchgeführt. Diese Verkehrssicherheitsmaßnahmen sollen nicht nur eine Aufklärung der Eltern und Kinder verstärken, sondern auch eine Sensibilisierung der Bewohner und Politiker, ja aller Verkehrsteilnehmer für diese Problematik fördern, und die gemeinsam entwickelten Vermeidungsstrategien unterstützen.
 
Hauptanbieter
Koordinierungsstelle des Runden Tisches - c/o Kinderschutzbund Dortmund "Prävention von Kinderunfällen"
AnschriftLambachstr. 4
44145  Dortmund
Telefon0231/847978-12
E-Mails.brochtrup(at)dksb-do.de
 
AltersgruppeSäuglinge (<1)
Kleinkinder (1-4)
Schüler/-innen (5-10)
Schüler/-innen (11-14)
Jugendliche (15-17)
UnfallortHäusliche Unfälle
Unfälle im Straßenverkehr
Unfälle im Sportbereich
Unfälle im übrigen Freizeitbereich
UnfallartErtrinken
Thermische Verletzungen
Vergiftung / Verätzung
Sturzunfälle
Verletzungen durch scharfe, spitze Gegenstände
Transportmittel-, Verkehrsunfälle
ZielgruppeAusbilder/-innen
Eltern/Großeltern
Erzieher/-innen
Jugendarbeiter/-innen
Kinder
Lehrkräfte
Kooperationspartner / -partnerinnenArztpraxen, Niedergelassene Ärztinnen / Ärzte
Feuerwehren
Gesetzliche Unfallversicherungen
Gesundheitsämter
Hebammen, Entbindungspfleger
Jugendämter
Kindergärten
Krankenhäuser
Krankenkassen
Ministerien (Bund/Land)
Polizeidienststellen
Regionale AGs Kindersicherheit
Rettungsorganisationen
Schulen
Verkehrswacht
Ärzteverbände
Einsatzreginonal und zwar in: Kreis Dortmund

Hinweis

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In die Fachdatenbank „Prävention von Kinderunfällen“ wurden auch Informationen und Angebote aufgenommen, die mit Sponsorengeldern arbeiten, wenn

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