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Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung

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Band 36: Zum Zusammenhang von Nachbarschaft und Gesundheit

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Titel
Band 36: Zum Zusammenhang von Nachbarschaft und Gesundheit

Bestellnummer
60636000

Schutzgebühr
keine

Thema/Gegenstand
Vertiefende Darlegung der Kohäsion zwischen Nachbarschaft und Gesundheit, unter besonderer Berücksichtigung der Bedarfe von Menschen in sozial und gesundheitlich schwierigen Lebenslagen

Medienart
Broschüre, 81 Seiten

Inhalt/Abstract
Nachbarschaft lässt sich anhand der Kategorien „räumliche Nähe“, „soziale Interaktion“ und „Heterogenität“ beschreiben. Das Zusammenwirken dieser Kategorien bewirkt im positiven Fall das Zusammenwirken der Bewohnerschaft in einem Nachbarschaftsnetzwerk, das sich über unterschiedliche Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen erstreckt und durch Verantwortungsübernahme der Akteure gekennzeichnet ist.

Als wesentliche gesundheitsrelevante Strategie im Setting Nachbarschaft erweist sich die Netzwerkbildung. Vernetzte Aktivitäten in der Nachbarschaft lassen sich in Aktivitäten unterteilen, die von externen Akteuren - oftmals hauptamtlich Tätigen - angestoßen wurden, sowie in Aktivitäten, die von Bewohnerinnen und Bewohnern in der Nachbarschaft eigenständig initiiert und dauerhaft weitergeführt werden.

Die vorliegende Arbeit beleuchtet den Zusammenhang von Nachbarschaft und Gesundheit. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Bedarfe von sozial und gesundheitlich benachteiligten Personen. Als Quellen dienen die Dokumentationen der dreiteiligen Tagungsreihe „Nachbarschaft und Gesundheit“ der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. und des Regionalen Knotens Niedersachsen sowie ergänzende Texte. Im Zentrum der Ausarbeitung steht die Analyse und Diskussion von Praxisbeispielen aus der Datenbank www.gesundheitliche-chancengleichheit.de und aus benachbarten Bereichen. In sechs qualitativen Interviews werden ausgewählte Expertinnen und Experten zum Thema Nachbarschaft und Gesundheit befragt. Das Interesse ist dabei insbesondere auf die Beschreibung der Strategien, Chancen und Hemmnisse ihres Vorgehens bezüglich der Verminderung gesundheitlicher Ungleichheit gerichtet. Ein Schwerpunkt bei der Auswahl der Projekte und der Expertinnen und Experten sowie bei der Darstellung der Ergebnisse liegt auf der Zielgruppe „ältere Menschen“.

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