Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen
Arbeitslosigkeit ist ein Gesundheitsrisiko, und gesundheitliche Einschränkungen erschweren die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Was kann im Alltag von arbeitslosen Menschen - in Qualifizierungsmaßnahmen, im Stadtteil - getan werden, um ihre Gesundheit zu fördern?
Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen ist eines der zentralen Themen des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. Mittlerweile haben sich für dieses Thema rund 160 Projekte in die Datenbank eingetragen.
Hintergründe, Daten und Materialien
Aktuelles
Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen belasten zunehmend auch den Mittelstand
14.05.2012 – Prof. Dr. Gerhard Trabert, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
Belastungen durch Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen, welche vermehrt auch den Mittelstand betreffen, die „Entsolidarisierung“ des Gesundheitssystems und Absätze der Prävention und Gesundheitsförderung bei Menschen in Wohnungslosigkeit waren Themen auf dem 17. Kongress Armut und Gesundheit.
Schlagwörter: Armut und Gesundheit, Gesundheitswesen, Prävention, Wohnungslose
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Ein Abschied in kämpferischer Stimmung
07.05.2012 – Verena Mörath
Rund 100 Gäste folgten am 22. und 23. März 2012 der Einladung der Forschungsgruppe Public Health ins Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Es war zugleich ein Abschied, denn die Forschungsgruppe wird im Mai 2012 nach 25 Jahren Gesundheitsforschung im WZB ihre Arbeit beenden.
Schlagwörter: Fachtagung, Forschung, Partizipation, Veranstaltungsbericht, WZB
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Eckpunkte zum Vorgehen im kommunalen Rahmen sowie Empfehlung zur Zusammenarbeit der Bundesagentur für Arbeit und der Gesetzlichen Krankenversicherung
19.04.2012 – Andreas Staible, Bundesagentur für Arbeit, Dr. Frank Lehmann, MPH, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Arbeitslosigkeit stellt ein Gesundheitsrisiko dar und gesundheitliche Einschränkungen erschweren den (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt. Arbeitslose Menschen haben ein etwa doppelt so hohes Risiko zu erkranken wie Erwerbstätige. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, wird allen verantwortlichen Akteuren empfohlen, sich an einen Tisch zu setzen und ihre Maßnahmen aufeinander abzustimmen.
Schlagwörter: BZgA, Erwerbslosigkeit, Flyer, Kommunen
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Fachtagung des Regionalen Knoten Saarland am 19. März in Saarbrücken
10.04.2012 – Daniela Kleer, LAGS - Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V.
Die Arbeitsmarktsituation ist komplexer geworden und bleibt schwierig, prekäre Beschäftigung hat zugenommen. Gleichzeitig haben Arbeitslose und prekär Beschäftigte ein höheres Risiko zu erkranken, vor allem der Anteil der psychischen Erkrankungen steigt. Diese Thematik wurde mit der Fachtagung „Gesundheitsrisiken Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung - Gesundheitsförderung als Chance“ aufgegriffen. Veranstalter war der Regionale Knoten Saarland in Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes.
Schlagwörter: Dokumentation, Fachtagung, Netzwerk, Praxis, psychische Gesundheit, Workshop
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Jeder verdient Gesundheit!
09.02.2012 – Barbara Fank-Landkammer, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, Deutscher Caritasverband

Armut macht krank. Auf diese Tatsache weist die Caritas 2012 mit ihrer gleichnamigen Kampagne hin. Und sie fordert: Jeder verdient Gesundheit. Deutschland hat ein solidarisch ausgerichtetes Gesundheitssystem mit hoher Qualität. Es ist Konsens in Deutschland, dass gesundheitliche Chancengleichheit ein Menschenrecht ist. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede mit Blick auf das Krankheitsrisiko und die Lebenserwartung.
Schlagwörter: Armut, Gesundheitsversorgung, Migration, Schwangerschaft, Video
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Darstellung vieler Good Practice-Beispiele aktualisiert
06.01.2012 – Marco Ziesemer, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Seit 2005 die ersten Good Practice-Beispiele identifiziert wurden, hat sich viel getan. Um den aktuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen der Good Practice-Beispiele Rechnung zu tragen, sollen im Rahmen der Aktualisierung der Good Practice-Beschreibungen bis zum Jahresende 2011 25 Beispiele in der Datenbank überarbeitet werden.
Schlagwörter: Good Practice, GP-Projekte, Kommentar
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Auszeichnungen für innovative Ideen und beispielhafte Leistungen
20.12.2011 – Iris Grimm, Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.
Bürgerinnen und Bürger in Bayern setzen sich ein für mehr Gesundheit in ihrer Lebenswelt - mit innovativen Ideen, beispielhaften Aktivitäten und großem Engagement. Das zeigt der Wettbewerb um den Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2011, für den am 6. Dezember in München die Preise vergeben wurden.
Schlagwörter: Auszeichnung, Kommentar, Prävention
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Schlaglichter aus der Online-Diskussion
12.12.2011 – Lena Kückels, Gesundheit Berlin-Brandenburg, Holger Kilian, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Vernetzung über Ressortgrenzen oder Professionen hinweg ist ein Thema, das zunehmend an Bedeutung in der Gesundheitsförderung gewinnt. Wir wissen: Vernetzung bietet eine Reihe von Chancen, wie beispielsweise einen integrierten Handlungsansatz oder eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit, aber Vernetzung kostet auch. Daher stellen sich immer wieder die Fragen, ob sich dieser Aufwand lohnt und wie eine wirklich zielführende Vernetzung funktionieren kann.
Schlagwörter: Diskussion, Netzwerk, Prävention
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Einteilung in unterschiedliche Risikogruppen hat immer einen diskriminierenden und entwürdigenden Effekt für die Betroffenen
24.11.2011 – Klaus D. Plümer, Health Promotion & Public Health Consultant

Die Einteilung in Risiko- und Hochrisikogruppen ist in der Prävention und Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten ein gängiges zielgruppenspezifisches Such- und Zuordnungskriterium. Ob dies unter dem Aspekt der zumindest impliziten Diskriminierung von den handlungsleitenden Experten und Akteuren im Feld hinreichend (selbst)kritisch reflektiert wird, ist mehr als fraglich.
Schlagwörter: Diskriminierung, Kommentar, Zielgruppe
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Erfahrungen aus dem Good-Practice-Projekt "Frauengesundheit in Tenever" in Bremen
22.11.2011 – Jutta Flerlage, Frauengesundheit in Tenever, FGT
Gespräche mit teilnehmenden Frauen im Projekt „Frauengesundheit in Tenever“ bringen zum Ausdruck, dass nicht Migration an sich krank macht, sondern die Lebensbedingungen der Familien vor Ort. Gesundheitliche Belastungen entstehen durch Armut, durch Diskriminierungserfahrungen und mangelnde Integrationschancen, durch geringe Bildung und eingeschränkte Deutschkenntnisse.
Schlagwörter: Bildung, Frauengesundheit, GP-Projekte, Integration, Migration
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