Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Älteren
Alte Menschen leiden oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig und sind altersbedingten physischen und psychischen Einschränkungen ausgesetzt. Chronische Erkrankungen können ein vollkommen beschwerdefreies Leben unmöglich machen. Gesundheitliche Probleme verstärken sich teilweise gegenseitig, z.B. können Seheinschränkungen oder Kreislaufprobleme zu Stürzen führen. Häufig ist dadurch die Mobilität so sehr eingeschränkt, dass die Wohnung nur noch selten verlassen wird.
Wichtige Themen sind:
- Wie werden besonders gefährdete, sozial benachteiligte ältere Menschen, z.B. ältere Migrant/innen oder isoliert lebende ältere Menschen, erreicht?
- Wie knüpfen Angebote der Gesundheitsförderung an die lebensweltlichen Bezüge der älteren Menschen an?
- Wie werden physische und psychische Zugangsbarrieren von gesundheitsförderlichen Angeboten im Quartier abgebaut?
- Wie identifiziert man die Bedarfe der Zielgruppe?
Hintergründe, Daten und Materialien
Aktuelles
BKK Wettbewerb "Vorbildliche Praxis"
15.05.2012 – Dagmar Johannes, BKK Bundesverband GbR

Menschen mit Demenz werden überwiegend durch ihre Angehörigen gepflegt. Damit diese die anstrengende Betreuungsarbeit über längere Zeit leisten können, brauchen sie konkrete Unterstützungsangebote. Drei Projekte mit genau dieser Zielrichtung hat der BKK Bundesverband mit dem Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ im Rahmen des 17. Kongresses „Armut und Gesundheit“ am 8. März 2012 in Berlin ausgezeichnet.
Schlagwörter: Demenz, Praxis, Veranstaltungsbericht, Wettbewerb
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Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen belasten zunehmend auch den Mittelstand
14.05.2012 – Prof. Dr. Gerhard Trabert, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
Belastungen durch Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen, welche vermehrt auch den Mittelstand betreffen, die „Entsolidarisierung“ des Gesundheitssystems und Absätze der Prävention und Gesundheitsförderung bei Menschen in Wohnungslosigkeit waren Themen auf dem 17. Kongress Armut und Gesundheit.
Schlagwörter: Armut und Gesundheit, Gesundheitswesen, Prävention, Wohnungslose
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Ein Abschied in kämpferischer Stimmung
07.05.2012 – Verena Mörath
Rund 100 Gäste folgten am 22. und 23. März 2012 der Einladung der Forschungsgruppe Public Health ins Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Es war zugleich ein Abschied, denn die Forschungsgruppe wird im Mai 2012 nach 25 Jahren Gesundheitsforschung im WZB ihre Arbeit beenden.
Schlagwörter: Fachtagung, Forschung, Partizipation, Veranstaltungsbericht, WZB
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Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben
29.03.2012 – Dagmar Johannes, BKK Bundesverband GbR

Seit 2006 verleiht der BKK Bundesverband und der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ jährlich den BKK-Preis für vorbildliche Praxis. 2010 stand der Wettbewerb unter dem Motto „Gesund im Alter - Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben“. Die zahlreichen Bewerbungen zeigten das hohe Engagement vieler Einrichtungen bundesweit für die Gesundheitsförderung von älteren Menschen.
Schlagwörter: Behinderung, Betreuungsangebote, Bewegungsförderung, Broschüre, Förderpreis, Stadtentwicklung
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21.03.2012 – Peter Wißmann, Demenz Support Stuttgart gGmbH, demenz.DAS MAGAZIN
Wir wissen es: In unserer Gesellschaft wächst kontinuierlich der Anteil derjenigen, die mit kognitiven Veränderungen leben. Bei knapp 1,2 Millionen Menschen - so jedenfalls die Schätzungen - werden diese kognitiven Veränderungen mit dem Begriff Demenz belegt. Wie mit dieser Erkenntnis umgegangen wird, unterscheidet sich jedoch durchaus.
Schlagwörter: Behinderung, Demenz, Familie, Kommentar, psychische Gesundheit, Teilhabe
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Tagungsbericht
19.03.2012 – Christine Volk-Uhlmann, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart

Lange gesund zuhause leben - ob dieser Wunsch erfüllbar ist, hängt auch von der sozialen Lage ab. Soziale Benachteiligung und gesundheitliche Probleme sind vielfach miteinander verbunden. Soziale und gesundheitliche Ungleichheit prägt sich auch räumlich aus. Soziale, gesundheitliche und städtebauliche Problemlagen treten in bestimmten - benachteiligten - Stadtteilen besonders zutage. In diesem Rahmen veranstaltete der Regionale Knoten Baden-Württemberg mm 15.2.2012 eine Fachtagung zum Praxistransfer der Ergebnisse aus drei Modellprojekten.
Schlagwörter: Fachtagung, Migration, Prävention, Setting, Soziale Stadt, Sozialraum, Stadtentwicklung
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„Gesund aufwachsen für alle!“ und die BKK-Preisverleihung „Vorbildliche Praxis 2012"
22.02.2012

© pixelio.de
Am 8. März 2012 finden im Vorfeld des 17. Kongresses Armut und Gesundheit die Satellitenveranstaltungen „Gesund aufwachsen für alle!“ sowie die BKK-Preisverleihung „Vorbildliche Praxis 2012: Nicht erkrankt und doch betroffen - Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige von Demenzkranken“ in der Technischen Universität Berlin statt. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die jeweilige Veranstaltung und die Möglichkeit zur Teilnahme.
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Wie können die Wohn- und Lebensbedingungen zu einem selbstständigen und gesunden Leben im Alter beitragen?
22.02.2012 – Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V.
Das Wohnen, die Wohnsituation und das Wohnumfeld haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität im Alltag und auf die Gesundheit. Im Alter wächst diese Bedeutung noch zusätzlich. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte in der eigenen Wohnung ihren Lebensabend verbringen. Wie können die Wohn- und Lebensbedingungen zu einem selbstständigen und gesunden Leben im Alter beitragen?
Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre, Good Practice, Setting, Sozialraum, Stadtentwicklung
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Nachbarschaftsheim St. Pauli e.V., Seniorentreff
14.02.2012 – Hanna Blase, Nachbarschaftsheim St. Pauli
Der Träger arbeitet seit über 60 Jahren im sozialen Brennpunkt St. Pauli mit älteren und alten Menschen in besonderen sozialen Problemlagen. Die Ziele der Arbeit sind die Integration sozial ausgegrenzter Menschen sowie die Rückgewinnung, Erhalt und Ausbau von psychischen, geistigen und körperliche Potentialen.
Schlagwörter: Armut, Bewegungsförderung, Empowerment, Gesundheitsbewusstsein, Migration, psychische Gesundheit, Suchthilfe
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13.02.2012 – Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE), Dr. Dorit Helbig, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V., Franziska Faselt, Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

Mit dem jetzt erschienen Leitfaden „Bewegung in den Alltag bringen - das macht Sinn!“ möchten die Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung Hessen, Sachsen und Thüringen das Bewusstsein bei kommunalen Akteuren für die positiven Auswirkungen von Alltagsbewegung auf die Gesundheit ihrer älteren Mitbürger schärfen und einen aktiven Beitrag zur Steigerung von Bewegung und Lebens-qualität im Lebensalltag der Menschen leisten.
Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre
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