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    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
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Fahrradfahrer im Park
© pixelio.de, Michael Bührke

Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Älteren

Alte Menschen leiden oft an mehreren Krank­heiten gleich­zeitig und sind alters­bedingten physischen und psychischen Ein­schränkungen ausgesetzt. Chronische Erkrankungen können ein vollkommen beschwerde­freies Leben unmöglich machen. Gesund­heitliche Probleme verstärken sich teil­weise gegen­seitig, z.B. können Seh­einschränkungen oder Kreislauf­probleme zu Stürzen führen. Häufig ist dadurch die Mobilität so sehr eingeschränkt, dass die Wohnung nur noch selten verlassen wird.

Wichtige Themen sind:

  • Wie werden besonders gefährdete, sozial benach­teiligte ältere Menschen, z.B. ältere Migrant/innen oder isoliert lebende ältere Menschen, erreicht?
  • Wie knüpfen Angebote der Gesundheits­förderung an die lebens­weltlichen Bezüge der älteren Menschen an?
  • Wie werden physische und psychische Zugangs­barrieren von gesundheits­förderlichen Angeboten im Quartier abgebaut?
  • Wie identifiziert man die Bedarfe der Zielgruppe?

Hintergründe, Daten und Materialien

Vorbildliche Praxis

Wie es ge­lin­gen kann, die schwer er­reich­ba­re Ziel­grup­pe ausgegrenzter und einsamer älterer Men­schen für An­ge­bo­te der Ge­sund­heits­för­de­rung zu ge­win­nen, hat der Wett­be­werb „Vor­bild­li­che Pra­xis“ gezeigt. Ihn lobt der BKK Bun­des­ver­band seit 2006 in­ner­halb des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ jähr­lich aus, um er­folg­rei­che Pro­jek­te be­kannt zu ma­chen und zu för­dern.

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Gute Praxis konkret

Bildmarke PraxisdatenbankDurch die Auswahl und Präsentation von Beispielen guter Praxis, die sich mit ihren gesundheitsförderlichen Maßnahme speziell an sozial benachteiligte ältere Menschen richten, soll ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung geleistet werden. Die Good Practice-Kriterien bilden die relevanten Bereiche gesundheitsfördernder Interventionen ab und ermöglichen die Bewertung nachahmenswerter Konzepte in diesem Handlungsfeld.

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Arbeitshilfen

Das Heft 6 „Gesund und aktiv älter werden“ der aktualisierten und erweiterten Neuauflage der Arbeitshilfen richtet sich an alle Akteure, die dazu beitragen, das Quartier für ältere Menschen gesundheits­förderlich zu gestalten. Die in diesem Heft zusammen­gestellten Informationen, wie Praxis­beispiele, Tipps zum Weiter­lesen sowie weiter­führende Links und Check­listen, geben Anstöße für den Ausbau von lokalen Angebots­strukturen sowie der Gestaltung hilf­reicher Kooperationen im Quartier.

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Aktuelles

Nicht erkrankt und doch betroffen

BKK Wettbewerb "Vorbildliche Praxis"

15.05.2012 – Dagmar Johannes, BKK Bundesverband GbR

Menschen mit De­menz wer­den über­wie­gend durch ih­re An­ge­hö­ri­gen ge­pflegt. Damit diese die anstrengende Betreuungsarbeit über längere Zeit leis­ten kön­nen, brau­chen sie konkrete Unterstützungsangebote. Drei Projekte mit ge­nau die­ser Zielrichtung hat der BKK Bundesverband mit dem Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ im Rahmen des 17. Kongresses „Ar­mut und Ge­sund­heit“ am 8. März 2012 in Ber­lin aus­ge­zeich­net.

Schlagwörter: Demenz, Praxis, Veranstaltungsbericht, Wettbewerb … weiter


Benachteiligung im Gesundheitssystem

Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen belasten zunehmend auch den Mittelstand

14.05.2012 – Prof. Dr. Gerhard Trabert, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.

Be­las­tung­en durch Zu­zah­lung­en und Eigenbeteiligungen, wel­che vermehrt auch den Mit­tel­stand be­tref­fen, die „Entsolidarisierung“ des Ge­sund­heitssystems und Absätze der Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung bei Menschen in Wohnungslosigkeit waren Themen auf dem 17. Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit.

Schlagwörter: Armut und Gesundheit, Gesundheitswesen, Prävention, Wohnungslose … weiter


WZB-Tagung Partizipation und Gesundheit

Ein Abschied in kämpferischer Stimmung

07.05.2012 – Verena Mörath

Rund 100 Gäste folgten am 22. und 23. März 2012 der Ein­la­dung der Forschungsgruppe Public Health ins Wis­sen­schafts­zen­t­rum Ber­lin für Sozial­forschung (WZB). Es war zu­gleich ein Ab­schied, denn die For­schungs­grup­pe wird im Mai 2012 nach 25 Jahren Ge­sund­heits­for­schung im WZB ih­re Ar­beit be­en­den.

Schlagwörter: Fachtagung, Forschung, Partizipation, Veranstaltungsbericht, WZB … weiter


Gesund im Alter

Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben

29.03.2012 – Dagmar Johannes, BKK Bundesverband GbR

Seit 2006 verleiht der BKK Bundesverband und der Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ jähr­lich den BKK-Preis für vorbildliche Pra­xis. 2010 stand der Wett­be­werb un­ter dem Mot­to „Gesund im Al­ter - Selbstbestimmt woh­nen und aktiv blei­ben“. Die zahlreichen Be­wer­bung­en zeigten das hohe En­ga­ge­ment vieler Ein­rich­tung­en bun­des­weit für die Ge­sund­heits­för­de­rung von älteren Menschen.

Schlagwörter: Behinderung, Betreuungsangebote, Bewegungsförderung, Broschüre, Förderpreis, Stadtentwicklung … weiter


Gut und gesund leben mit Demenz?

21.03.2012 – Peter Wißmann, Demenz Support Stuttgart gGmbH, demenz.DAS MAGAZIN

Wir wis­sen es: In unserer Ge­sell­schaft wächst kon­ti­nu­ier­lich der An­teil derjenigen, die mit kognitiven Veränderungen le­ben. Bei knapp 1,2 Millionen Menschen - so je­den­falls die Schät­zung­en - wer­den diese kognitiven Veränderungen mit dem Be­griff De­menz be­legt. Wie mit die­ser Er­kennt­nis um­ge­gan­gen wird, unterscheidet sich je­doch durch­aus.

Schlagwörter: Behinderung, Demenz, Familie, Kommentar, psychische Gesundheit, Teilhabe … weiter


Wie geht´s? Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt

Tagungsbericht

19.03.2012 – Christine Volk-Uhlmann, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart

Lange ge­sund zuhause le­ben - ob die­ser Wunsch er­füll­bar ist, hängt auch von der sozialen La­ge ab. Soziale Be­nach­tei­li­gung und ge­sund­heit­liche Probleme sind vielfach mit­ei­nan­der verbunden. Soziale und ge­sund­heit­liche Un­gleich­heit prägt sich auch räum­lich aus. Soziale, ge­sund­heit­liche und städtebauliche Problemlagen tre­ten in bestimmten - be­nach­tei­lig­ten - Stadtteilen be­son­ders zu­ta­ge. In diesem Rahmen veranstaltete der Regionale Kno­ten Baden-Württemberg mm 15.2.2012 ei­ne Fachtagung zum Praxis­trans­fer der Er­geb­nis­se aus drei Mo­dell­pro­jek­ten.

Schlagwörter: Fachtagung, Migration, Prävention, Setting, Soziale Stadt, Sozialraum, Stadtentwicklung … weiter


Satellitenveranstaltungen zum 17. Kongress Armut und Gesundheit

„Gesund auf­wach­sen für al­le!“ und die BKK-Preisverleihung „Vorbildliche Pra­xis 2012"

22.02.2012

© pixelio.de

Am 8. März 2012 fin­den im Vorfeld des 17. Kongresses Ar­mut und Ge­sund­heit die Sa­tel­li­ten­ver­an­stal­tun­gen „Gesund auf­wach­sen für al­le!“ so­wie die BKK-Preis­ver­leih­ung „Vorbildliche Pra­xis 2012: Nicht erkrankt und doch be­trof­fen - Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für pflegende An­ge­hö­ri­ge von De­menz­kran­ken“ in der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin statt. Le­sen Sie wei­ter und er­fah­ren Sie mehr über die jeweilige Ver­an­stal­tung und die Mög­lich­keit zur Teil­nah­me.

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Das Wohnquartier als gesunde Lebensumwelt im Alter

Wie kön­nen die Wohn- und Le­bens­be­din­gung­en zu ei­nem selbstständigen und ge­sun­den Leben im Al­ter bei­tra­gen?

22.02.2012 – Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V.

Das Wohnen, die Wohnsituation und das Wohnumfeld haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität im Alltag und auf die Gesundheit. Im Alter wächst diese Bedeutung noch zusätzlich. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte in der eigenen Wohnung ihren Lebensabend verbringen. Wie können die Wohn- und Lebensbedingungen zu einem selbstständigen und gesunden Leben im Alter beitragen?

Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre, Good Practice, Setting, Sozialraum, Stadtentwicklung … weiter


Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte ältere Deutsche und Migranten auf der Grundlage sozialer Beziehungen

Nachbarschaftsheim St. Pauli e.V., Seniorentreff

14.02.2012 – Hanna Blase, Nachbarschaftsheim St. Pauli

Der Träger arbeitet seit über 60 Jahren im so­zi­alen Brenn­punkt St. Pauli mit älteren und alten Menschen in besonderen so­zi­alen Problemlagen. Die Ziele der Ar­beit sind die In­te­gra­ti­on so­zi­al ausgegrenzter Menschen so­wie die Rück­ge­win­nung, Er­halt und Aus­bau von psychischen, geistigen und körperliche Potentialen.

Schlagwörter: Armut, Bewegungsförderung, Empowerment, Gesundheitsbewusstsein, Migration, psychische Gesundheit, Suchthilfe … weiter


Bewegung in den Alltag bringen - das macht Sinn!

13.02.2012 – Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE), Dr. Dorit Helbig, Landes­vereinigung für Gesundheits­förderung Thüringen e.V., Franziska Faselt, Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

Mit dem jetzt erschienen Leit­fa­den „Be­we­gung in den All­tag brin­gen - das macht Sinn!“ möchten die Landesvereinigungen für Ge­sund­heits­för­de­rung Hessen, Sach­sen und Thü­rin­gen das Be­wusst­sein bei kommunalen Akteuren für die positiven Aus­wir­kung­en von All­tagsbewegung auf die Ge­sund­heit ihrer älteren Mit­bür­ger schär­fen und einen aktiven Bei­trag zur Stei­ge­rung von Be­we­gung und Lebens-qualität im Lebensalltag der Menschen leis­ten.

Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre … weiter

… weitere Artikel

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Aktivitäten in den Ländern

Informationen zur Arbeit der regionalen Knoten im Bereich der Gesundheitsförderung bei Älteren finden Sie hier.

Neueste Einträge in die Praxis­datenbank

Macy
Kurzbeschreibung: Die zunehmende Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung stellt das…


Erzählcafe für Ältere
Das Projekt „Wie geht’s – Ge­sund­heits­för­de­rung für Ältere in Programmgebieten der Sozialen Stadt“…


Netzwerk Märkisches Viertel
Das Netzwerk Märkisches Viertel e.V. ist ein Verein, dessen Mitglieder die Lebenssituation von…

Ansprechpartner

Marco Ziesemer, Ihren Ansprechpartner zur Gesundheitsförderung bei Älteren, erreichen Sie hier.

Fusszeile

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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