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Prävention von HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI)

Gib Aids keine Chance“: die Kampagne der BZgA zur Prävention von HIV/AIDS und anderen STI
“Gib Aids keine Chance“ ist die größte und umfassendste Kampagne zur Gesundheitsförderung in Deutschland. Sie ist modellhaft für eine erfolgreiche, bundesweit öffentlichkeitswirksame Präventionsstrategie. Seit 1987 kombiniert sie massen- und personalkommunikative Maßnahmen, die sich gezielt an unterschiedliche Gruppen der Bevölkerung wenden.

"Gib Aids keine Chance" ist als Dachkampagne angelegt. Sie wirkt übergreifend, komplementär, verstärkend und nachhaltig. Hauptziele sind die Verhinderung der weiteren Verbreitung von HIV und anderen STI sowie die Schaffung und Stärkung eines gesellschaftlichen Klimas der Solidarität mit und Nicht-Ausgrenzung von Menschen mit HIV und AIDS.

Um stabile Präventionseffekte zu erzielen, ist der Aufbau und die Aufrechterhaltung eines auf Dauer ausgerichteten Kommunikationsprozesses notwendig, der die erforderlichen gesellschaftlichen Lernprozesse initiiert und in Gang hält. Die BZgA entwickelte die Kampagne deshalb mit ineinander verflochtenen Maßnahmeblöcken: massenmediale Angebote, Telefon- und Onlineberatung, personalkommunikative Aktivitäten sowie vielfältige interaktive Angebote im Internet.

HIV/AIDS-Prävention umfasst auch die Prävention anderer sexuell übertragbarer Infektionen (STI) und ist je nach Zielgruppe eingebettet in Sexualpädagogik und Familienplanung mit entsprechend erweitertem Themenkreis. Seit 2012 wirbt die „mach’s mit“-Kampagne für den Schutz vor HIV durch Kondome und integriert andere sexuell übertragbaren Infektionen (STI) in die Kommunikation.

Die Arbeitsteilung mit der Deutschen AIDS-Hilfe
Die Arbeitsteilung zwischen der BZgA als staatlicher Einrichtung und der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) als Selbsthilfeorganisation ist eine wesentliche Basis der erfolgreichen HIV/AIDS- und STI-Prävention in Deutschland. Die BZgA wendet sich als staatliche Organisation an die Allgemeinbevölkerung und Jugendliche, die Selbsthilfeorganisation Deutsche AIDS-Hilfe vorrangig an die von HIV und AIDS besonders betroffenen und bedrohten Gruppen. Die HIV/AIDS-Prävention der Deutschen AIDS Hilfe wird von der BZgA finanziert und damit die Synergie beider Bereiche gesichert.

Unterstützer und weitere Kooperationspartner
Die BZgA kooperiert in der HIV/AIDS-Prävention - national wie international - mit vielen unterschiedlichen Fach-Organisationen, Fach-Institutionen und Gruppen. Besonders wichtig für die Prävention sind z.B. Beratungsfachkräfte in Gesundheitsämtern, AIDS-Hilfen und anderen Beratungsstellen vor Ort, Lehrkräfte, die Ärzteschaft und Apotheken. Die BZgA kooperiert daneben mit großen Organisationen wie z.B. der Deutschen AIDS-Stiftung.

Eine bedeutsame Kooperation besteht seit Mitte 2005 mit dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV), der die HIV/AIDS-Prävention der BZgA sehr engagiert unterstützt und eine Fülle zusätzlicher Maßnahmen ermöglicht, um dem Ziel des Rückganges der HIV-Neuinfektionen in Deutschland näher zu kommen.

Die BZgA hat in den vergangenen Jahren viele weitere - kleinere wie große - Unterstützer für ihre Präventionsarbeit gewinnen können. Der größte und wichtigste ist der Fachverband Außenwerbung, dessen Mitgliedfirmen seit 1993 mehrere Millionen kostenlose Plakatflächen im gesamten Bundesgebiet bereitgestellt haben. So wurden die „mach´s mit“-Großplakate in kurzer Zeit zum bekanntesten und reichweitenstärksten Element der ganzen Kampagne. Im Portal www.gib-aids-keine-chance.de finden Sie auch Informationen über die Unterstützer.

Infomaterialien zur HIV/STI-Prävention

Internetangebote:

www.gib-aids-keine-chance.de
Das Portal zu allen Aspekten und Themen rund um HIV. Es bietet

  • Informationen über die gesamte Kampagne „Gib Aids keine Chance“,
  • Daten und Fakten zu HIV und AIDS,
  • ausführliche Informationen über andere sexuell übertragbare Infektionen (STI),
  • Übersicht über alle Medien (mit Bestellmöglichkeit), Angebote und weitere Themen,
  • Zugang zur persönlichen  Beratung über Telefon oder online,
  • Regionalisierte Übersicht aller Beratungsstellen im Bereich HIV und AIDS,
  • Material für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren,
  • einen Methodenfinder und die JugendFilmTage mit Filmpool,
  • vielfältige interaktive Angebote,
  • und eine Fülle weiterführender Links.

www.machsmit.de
Diese interaktiv orientierte Seite begleitet die aktuelle mach’s mit-Kampagne. „mach’s mit“ begann 1993 als Plakatserie und ist heute zu einer multimedialen, integrierten Präventionskampagne geworden. „mach’s mit“ ist das sichtbarste Element der Dachkampagne “Gib Aids keine Chance“. Hier finden Sie hier neben den aktuellen Plakatmotiven weitere zielgruppenspezifische Anzeigenmotive, Online-Werbemittel und begleitende Elemente zur Kampagne, Informationen zu Safer Sex und Kondomen, zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI).

www.welt-aids-tag.de
Die Internet-Plattform der Gemeinschaftsaktion von BZgA, Deutscher AIDS-Hilfe und Deutscher AIDS-Stiftung zum Welt-Aids-Tag am 1.12. jeden Jahres.
Seit 1988 ist der Welt-Aids-Tag der wichtigste Aktions- und Gedenktag rund um HIV und AIDS. In Deutschland wirbt die Gemeinschafts-Kampagne für Solidarität und regt die öffentliche Diskussion und ein breites gesellschaftliches Engagement an.

Internetangebote zum Thema HIV/STI-Prävention

Bildmarke Aidsprävention - Die rote Aids-Schleife

gib-aids-keine-chance.de
machsmit.de
welt-aids-tag.de

HIV-Beratungsteam der BZgA

Bildmarke Beratungstelefone - Ein Telefon mit daneben liegendem Hörer

Wir beraten Sie persönlich am Telefon und online zu Ihren Fragen zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Tel. 01805  555 444
(0,14 €/min, anderer Mobilfunktarif möglich)

weitere Infos

Beratungsstellen

Bildmarke zu Beratungsstellen - Zwei Personen, die sich unterhalten

Verzeichnisse der Adressen von Beratungsstellen, nach Bundesländern und Postleitzahlen gegliedert

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Medienübersichten

Ein Händepaar an einer Computertastatur und einer Computermaus

Themenspezifische Medienlisten zu den einzelnen Schwerpunktthemen der BZgA

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